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Pressemitteilung 4. Berliner Sicherheitsgespräche

Kriminalitätsbekämpfung und wirtschaftliche Dynamik / Stößt der Staat an seine Grenzen?

18. Januar 2010 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr Landesvertretung Hamburg in Berlin

Der Internationale Währungsfond (IWF) sieht aktuell die Weltwirtschaft in der schärfsten Rezession seit dem 2. Weltkrieg.
Bankenpleiten, Firmeninsolvenzen, Exporteinbrüche und steigende Arbeitslosenzahlen, aber Abfindungen für Manager und Spitzenbänker in Millionenhöhe.

Inwieweit war der Crash unvermeidlich, wie weit war es kriminelle Energie, die dahinter steckt? Ein Ende der Krise ist derzeit nicht abzusehen. Was passiert aber mit den Milliarden?

Subventionen und Fördergelder locken auch immer zwielichtige Gestalten an. Anleger versuchen nun, ihr Geld in Sicherheit zu bringen und suchen andere Anlageformen.
Die Gelegenheit für unseriöse Berater, das schnelle Geld zu machen.
Bereiche der Organisierten Kriminalität sind bereits in die Wirtschaftskriminalität abgewandert, weil hier mittlerweile die größeren Gewinne möglich sind. Aber nicht nur die Finanzkrise ist ein Problem für die Kriminalpolizei. Immer mehr Unternehmen haben eigene, zum Teil international arbeitende Ermittlungsbereiche und richten Compliance-Abteilungen ein.

Nicht nur die Abhör- und Ausspähskandale der jüngsten Zeit lassen die Frage zu, ob die Maßnahmen zur Informationsgewinnung nach rechtstaatlichen Kriterien erhoben werden. Interessenkonflikte mit den staatlichen Untersuchungsbehörden sind da vorprogrammiert

Wie kann, wie soll Kriminalitätsbekämpfung aussehen und rechtsstaatlich gesichert werden in dem "Global Village" der Wirtschaftswelt? Ist der Staat Teilnehmer oder zunehmend Zuschauer?
Welche Möglichkeiten hat Deutschland in einer globalisierten Welt

Diese und viele anderen Fragestellungen gilt es zu diskutieren.

Rückfragen bitte an:

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Pressesprecher
Bernd Carstensen
Telefon: 0700 235 10 000
E-Mail: presse(at)bdk.de

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