Berlin bleibt Schlusslicht! - 9,6 % für Abgeordnete - 3,5 % für Beamte
3,5% Gehaltserhöhung ab 2011 für die Beamten lässt die Berliner Kolleginnen und Kollegen weiter am Ende der Besoldung im Vergleich zu anderen Ländern, sogar bis zu 14% hinter der des Bundes, stehen.
"Es ist unerträglich, immer wieder mit anderen Ländern verglichen zu werden, wenn es darum geht, Einsparungen zu begründen. Wenn es aber um eine vergleichbare Besoldung geht, will keiner mehr was von diesen Vergleichen wissen" - so der amtierende Landesvorsitzende Böhl.
Keine Rede mehr von
- den seit 2003 bis 2010 befristeten Einsparungen bzw. starken Kürzungen des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes,
- der Streichung von Zulagen,
- den Kürzungen zur Zahlung von Leistungsprämien, die keiner erhält.
- Kürzungen für die Bildung von Rücklagen zu Pensionszahlungen
- den Kürzungen bei der Beihilfe.
"Wir wollen, dass gemachte Zusagen eingehalten werden und festgelegt wird, wann Berliner Beamte der Bundesbesoldung angeglichen werden. Die Zahlung der ausgesetzten Sonderzahlungen plus 3,5 % wären auch ein Zeichen für qualifizierte und leistungsfähige Bewerber, die sonst dorthin gehen, wo man angemessen bezahlt wird." so Böhl weiter.
Wer Steuergelder an anderer Stelle verschleudert und gemachte Zusagen nicht einhält, mag sich vielleicht der Sympathie der Griechen sicher sein, nicht aber der seiner Landesbediensteten.










