Bewältigung des 1. Mai privat ausschreiben
"Beamte sind teuer und krank!" so und ähnlich lautete heute das Pressefazit über den Versorgungsbericht des Berliner Senats.
Angesichts der zu befürchtenden Versorgungsleistungen und Beihilfezuwendungen aufgrund steigender Krankheit sieht der BDK einen möglichen Ausweg in der "Privatausschreibung" der Bewältigung der Sicherheitslage am 1. Mai probeweise zunächst nur in Berlin.
Der Landesvorsitzende des BDK Berlin, Michael Böhl, hält dies für einen denkbaren Weg, um einerseits deutlich zu machen, wie wichtig Beamte sind und andererseits aufzuzeigen, dass der oft beklagte Kostenfaktor "Berufsbeamtentum" so gar nicht existiert sondern lediglich sein Geld wert ist:
"Stellen Sie sich vor, wir hätten statt der "teuren" Polizeibeamten nur günstige Private Sicherheitsdienste; diese müssten sich dann um den 1. Mai bewerben; Seitens der Stadt Berlin werden geboten u.a.:
- Gute 24 Stunden Dienst ohne Pause bei schlechter Bezahlung
- Gesteinigt oder angezündet zu werden
- Bespuckt und beleidigt zu werden,
mal sehen, was die Privaten Dienste in Rechnung stellen würden !"
so Böhl weiter.
"Wir erwarten von der Politik Rückendeckung und Verteidigung gegenüber falscher Kritik statt ständiges Wehklagen über Kosten ! Die zugemuteten Belastungen durch Unterbesetzung und Fehlplanungen fordern nun und in Zukunft den Zoll in physischer und psychischer Hinsicht.", erklärte Böhl abschließend.










