Führerscheinbetrug
BDK fordert die volle Verantwortlichkeit der korrupten Prüfer ein
Nach den neuerlich bekannt gewordenen Fällen von "Führerscheinbetrug" fordert der BDK, die ermittelten korrupten Prüfer nicht nur strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen, sondern ihnen auch zivilrechtlich alle Schäden, die aus der Teilnahme des ungeeigneten Prüflings am Straßenverkehr entstehen, aufzuerlegen.
"Es sei unerträglich, sich vorzustellen, dass nach jahrelanger Ermittlungsarbeit für den korrupten Prüfer womöglich nur eine kleine Strafe herauskäme, der ungeeignete Prüfling zwischenzeitlich jedoch andere Verkehrsteilnehmer gefährde oder sogar schädige und dies auch noch die Versichertengemeinschaft tragen soll!", so der Berliner BDK-Chef, Michael Böhl.
"Deshalb wollen wir, dass seitens der Justiz alle Anstrengungen unternommen werden, auch durch zivilrechtliche Schritte abschreckende Signale zu setzen. Die Prüfer sollen wissen, dass sie ggf. durch ihr kriminelles Tun wirtschaftlich ruiniert werden können; erst dies wird diesem Treiben Einhalt gebieten!", so Böhl abschließend.
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