Neukölln in ganz Berlin: Vereinfachtes Jugendverfahren wird ausgedehnt
Das vereinfachte Jugendverfahren gemäß §§76 ff. JGG wird auf ganz Berlin ausgeweitet.
BDK Unterstützung seit 2008 erfolgreich
Die Presse jubelte pünktlich zu Ostern 2010. Das vereinfachte Jugendverfahren gemäß §§76 ff. JGG wird auf ganz Berlin ausgeweitet. So schrieb bspw. "Der Tagesspiegel" am 03.04.2010:
"Das Neuköllner Modell" gegen junge Kleinkriminelle wird wegen des großen Erfolges im Juni auf ganz Berlin ausgeweitet. Dies teilten Polizei, Staatsanwaltschaft und Kammergericht am Donnerstag mit.
Und die "Berliner Morgenpost", ebenfalls vom 03.04.2010: "Wer hätte das gedacht? Keine zwei Jahre nachdem die wackere Jugendrichterin Kirsten Heisig auszog, die Verfolgung jugendlicher Straftäter direkt vor Ort anzugehen, wird das Modell auf die ganze Stadt ausgeweitet. (Berliner Morgenpost 03.04.2010)
Der BDK-Berlin hatte bereits im Juni 2008 Frau Heisig mit folgender Einleitung in einer gut besuchten Informationsveranstaltung begrüßen dürfen:
"Jugendliche Intensivtäter", "Parallelgesellschaften", "unsichtbare" Eltern "PKS widerspricht dem Empfinden der Bevölkerung" "Soziales, nicht ethnisches Problem" - das sind nur einige Schlagworte auch in der öffentlich wahrnehmbaren Diskussion. Auch nach dem hessischen Wahlkampf bleibt das Thema für den BDK aktuell. Wie gewohnt, erörtert der BDK nicht populistisch sondern fachlich fundiert dieses sensible Thema. Die mutige Jugendrichterin Kirsten Heisig nimmt kein Blatt vor den Mund sondern nennt die Dinge beim Namen und entwickelt aus ihrer langjährigen Erfahrung Ideen und Vorschläge, über die wir diskutieren können und sollten.
Im Gegensatz zu anderen war der BDK von Anfang an von der Initiative von Frau Heisig überzeugt und warb in intensiver Lobbyarbeit für die Fortführung und Ausweitung des Projektes. Wir hoffen, dass das Engagement von Frau Heisig sich auszahlt und beispielhaft für Kompetenz und Tatkraft wirkt !!!
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