BDK Niedersachsen fordert Klarheit und Wahrheit zur tatsächlichen Strahlenbelastung beim Castortransport
Bereits im September hatte der BDK-Landesvorstand Niedersachsen die zuständigen Ministerien aufgefordert, im Hinblick auf die tatsächlichen Strahlenbelastungen für die eingesetzten Polizeivollzugsbeamten „die Karten auf den Tisch zu legen“. Nun liest man Land auf und Land ab Erklärungen der „Gegenseite“ und anderer Interessenvertretungen, dass der Castortransport wegen der unklaren Strahlenbelastung abgesagt werden müsste.
An öffentlichen Diskussionsforen der Kritiker im Landkreis Lüchow-Dannenberg würden Fachverantwortliche der Ministerien fehlen und bei Fachveranstaltungen des Bundesumweltministeriums blieben die Fachleute der Kritiker fern. Was soll das!
Dieses Verhalten der „Fachleute“ führt nicht gerade zur Beruhigung der eingesetzten Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert die Fachleute und den Dienstherren auf:
Schaffen sie Klarheit, sagen sie die Wahrheit und geben sie klare Verhaltensregeln im Umgang mit dieser gefährlichen Fracht an die Öffentlichkeit.
Der BDK appelliert auch an die „Kritiker“ und die friedlichen Demonstrations-teilnehmer, die eingesetzten Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen nicht durch riskante Aktionen oder strafbare Handlungen zu gefährden.
Wir stellen fest, dass durch die enorme Anzahl der vor Ort eingesetzten Beamten eine Mehrbelastung entsteht, die einerseits die Polizei, andererseits auch die gesamte Bevölkerung in Deutschland durch die fehlenden Kräfte in der Alltagsorganisation bei der Kriminalitätsbekämpfung schon teuer genug bezahlt.
Der geschäftsführende Landesvorstand










