Innenminister will geplanten Stellenabbau bei Kripo verändern
Mit großer Aufmerksamkeit hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter – Landesverband Sachsen die in den Medien vom 13. Januar 2012 verbreiteten Absichtsbekundungen zur Kenntnis genommen, den mit der Neustruktur „Polizei 2020“ verbundenen Stellenabbau bei der Polizei auf den Prüfstand zu stellen.
Die nachteiligen Folgen eines auf bloße Einsparung beruhenden Personalansatze war und ist für den Bund Deutscher Kriminalbeamter beständiger Ausgangspunkt in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Projekt „Polizei 2020“.
Es ist eben nicht möglich,
nur auf eine polizeiliche „Grundversorgung“ unter Heranziehung demographischer
Größenordnungen und der statistischen Aussagen, das alltägliche Straftatenaufkommen
betreffend, abzuheben.
Belange der erforderlichen Spezialisierung im Polizeiberuf, der Sicherung der
erforderlichen polizeilichen Reaktionsfähigkeit auf spezielle Lageentwicklung
und der generellen Reaktionsfähigkeit der Polizei auf sich neu ergebende
Anforderungen aus Veränderungen im deliktischen Handeln bzw. der
fortschreitenden Innovation in Wissenschaft und Technik bleiben hier auf der
Strecke.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter – Landesverband Sachsen begrüßt somit die Intention, den Stellenabbau bei der Polizei nochmals einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Gerade vor dem Hintergrund der hier zu stärkenden Bereiche Kriminalpolizei und Bereitschafts-polizei sehen wir uns in unsere beständig vertretene Auffassung, das Erfordernis der Spezialisierung betreffend, gestärkt.
Wir werden auch weiterhin am Thema bleiben.
Uwe Baumert
Landesvorsitzender
Weitere Details lesen Sie in unserer Pressemitteilung.










