Der Sherlock Holmes aus Aschersleben
Zwischen Frühstücks- und Mittagsbuffet brachte Steffen Claus im Wasserschloss Klaffenbach gespannten Zuhörern unterhaltsame und kuriose Kriminalgeschichten und - geschichtchen zur Darbietung.
Die Organisatoren der Bezirksgruppe Chemnitz-Erzgebirge des BdK Sachsen luden zum 3. Kriminalistenbrunch am Vortag des 1. Mai, Kollegen, Familienangehörige und Freunde ein.
Aus dem „Land der Frühaufsteher“ (Slogan von Sachsen-Anhalt), konkret vom Kriminalpanoptikum Aschersleben kam Hauptkommissar a. D. Steffen Claus als Sherlock Holmes in den Salon „von Taube“ im Gewölberestaurant des Wasserschlosses Klaffenbach.
Dicht und geballt trug er vor, erzählte Geschichten und Märchen, Anekdoten und wahre Begebenheiten. Nicht zuletzt konnte er im Buch der Bücher, der Bibel, auch eine Aneinanderreihung von Berichten über Ordnungswidrigkeiten bis hin zu Verbrechenstatbeständen erkennen.
Skurriles und amüsantes aus der Welt der Straftaten und deren Aufklärung wechselten mit auch nachdenklichen und mahnenden Schilderungen. Wie ein roter Faden zog sich die Sorge um den Schutz der Kinder vor Straftaten durch seinen Vortrag. Hier kam die eigentliche Passion des Präventionsbeamten deutlich zum Vorschein. Als Kinderpolizist berät Steffen Claus seit einigen Jahren in Kitas und Grundschulen Sachsen-Anhalts Kinder, Eltern und Erzieher kriminalpräventiv.
Steffen Claus veranschaulichte u. a. durch die anfängliche Kostümierung als typischer Detektiv, einschließlich bekannter Utensilien wie Pfeife und Lupe sowie zahlreicher Bilder und Darstellungen die einzelnen Teile seiner Vorstellung.
Wieder ein gelungener Kriminalistenbrunch im Wasserschloss Klaffenbach der ein „Weiter so!“ bei den Gästen hinterließ.
Fotos und Autor Ralph-Peter Wilde










