Tatort Wasserschloss: TV-Fahnderin im Kreuzverhör
Am Sonnabend, dem 4. Februar 2012 gab es den 4. Kriminalistenbrunch des BDK Bezirksverbandes Chemnitz-Erzgebirge unter dem Motto: „Tatort: Wasserschloss – TV- Fahnderin im Kreuzverhör“.
Wie gewohnt richteten die Organisatoren der Bezirksgruppe Chemnitz-Erzgebirge, eingebettet zwischen Frühstück und Mittagessen, eine besondere Veranstaltung aus.
Die Speisen gab es diesmal im Restaurant Torwache und auch die Kernveranstaltung fand nicht im Salon „von Taube“ sondern im Seminarraum „Schlossblick“ statt.
Eckardt Köchling übergab nach seinen einleitenden Worten das Mikrofon an die Pressesprecherin der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge Jana Kindt. Kollegin Kindt führte als Moderatorin souverän durch die Veranstaltung.
Zu Beginn berichtete Kriminaloberkommissar Jens Merten über einen konkreten Fall von erfolgreicher Öffentlichkeitsfahndung mit Hilfe der MDR Sendung „Kripo Live“. So spielte er den Gesprächsball Frau Birgit von Derschau, der erfolgreichen Fernsehjournalistin und Gesicht der Sendung „Kripo Live“, zu.
Frau von Derschau beschrieb das Konzept der Sendung und begründete die daraus resultierende Erfolgsgeschichte. Im letzten Jahr lief die 1000. Folge von „Kripo Live“ als eine für den MDR wichtige Quotenbringerin. Entscheidend für den Erfolg ist ebenso das kriminalpolizeiliche Ergebnis der Öffentlichkeitsfahndung. Es wurde an Beispielen die Sensibilität der Kooperation zwischen den Medien und der kriminalpolizeilichen Arbeit herausgestellt. Frau von Derschau zeigte sich, auch wegen ihrer großen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Ermittlern, kompetent u. a. zum Thema des nicht zu veröffentlichen Täterwissens.
Für die Gäste des Kriminalistenbrunch schloss sich ein hoch interessanter Frage- und Antwortteil an. Hier konnten die Anwesenden ihre Fragen loswerden und erhielten im Zusammenspiel von Frau von Derschau und Jens Merten fachgerechte Antworten.
Nach dem Ende dieses offiziellen Veranstaltungsteils wurden Frau von Derschau, Jana Kindt und Jens Merten noch nicht entlassen. Sie mussten weiterhin für kurze Gespräche und auch für „Promi-Fotos“ zur Verfügung stehen.
Für alle Beteiligten, Kriminalisten, Angehörige und Gäste, war der „Tatort: Wasserschloss – TV-Fahnderin im Kreuzverhör“ ein weiterer inhalts- und erkenntnisreicher Teil der erfolgreichen Reihe „Kriminalistenbrunch“.
Fotos und Autor Ralph-Peter Wilde
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