WEISSER RING
Eröffnung der Ausstellung "Opfer" des WEISSEN RINGS e. V. im Thüringer Innenministerium
- Kooperationsvereinbarung zwischen dem Innenministerium und dem WEISSEN RING e. V. unterzeichnet
Innenminister Dr. Karl Heinz Gasser und der Landesvorsitzende des WEISSEN RINGS e. V. in Thüringen, Herr Heinz-Günter Maaßen, haben heute im Thüringer Innenministerium die Ausstellung "Opfer" des WEISSEN RINGS e. V. eröffnet. Für die Dauer von vier Wochen werden im Atrium des Innenministeriums die Werke von Studentinnen und Studenten der Bauhaus-Universität Weimar ausgestellt, die im Auftrag des WEISSEN RINGS e. V. entstanden.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung unterzeichneten Dr. Karl Heinz Gasser und Heinz-Günter Maaßen eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Vereinbarung ist eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem WEISSEN RING e. V. in den Bereichen Opferschutz, Opferhilfe und Prävention.
Innenminister Dr. Gasser: "Wir haben in den letzten Jahren schon viele Maßnahmen unternommen, um den Opferschutz in Thüringen zu verbessern. Dazu gehört der Einsatz von Opferschutzbeauftragten in den Polizeidirektionen sowie zahlreichen Opferberatern in den Polizeiinspektionen und in der Kriminalpolizei. Der Opferschutz ist jedoch ein Bereich, den es ständig weiterzuentwickeln und zu optimieren gilt. In diesem Sinne ist die heute unterzeichnete Kooperationsvereinbarung ein weiterer wichtiger Schritt, um für die Opfer von Straftaten bestmögliche Hilfe und Beratung sicherzustellen.
Landesvorsitzender des WEISSEN RINGS e. V. Maaßen: "Wir wollen den Opfern von Kriminalität praktisch und unmittelbar helfen, mit den Folgen der Straftat fertig zu werden, indem wir ihnen persönlich zur Seite stehen und ihnen den menschlichen Beistand geben. Ich bin daher sehr froh darüber, dass die heutige Veranstaltung auch dafür genutzt wird, eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem WEISSEN RING und dem Innenministerium zu unterzeichnen."
Im Rahmen der Ausstellung werden außergewöhnliche Plakate und Anzeigen gegen häusliche Gewalt sowie sexuelle Misshandlungen von Kindern und Frauen gezeigt. Die Ausstellung ist in den nächsten vier Wochen für Mitarbeiter und Gäste des Thüringer Innenministeriums sowie angemeldete Besuchergruppen zugänglich.
(Pressemitteilung 03/08 vom 14.01.2008)










