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Höhere Einstellungszahlen genügen nicht

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert spezialisierte Ausbildung

Saarbrücken, 28.01.2010. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter bestätigt die Notwendigkeit höherer Einstellungszahlen für die Kriminal- und die Schutzpolizei im Saarland, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass auch deren Ausbildung effektiver gestaltet werden muss.

Der Landesvorsitzende Michael Rupp erklärt hierzu: „Die genannte Zahl von 150 Neueinstellungen im Jahr 2010 ist tatsächlich nur die untere Grenze. Wenn unser Personalbestand weiter sinkt, werden wir über eine Organisationsveränderung und über eine stärkere Aufgabenverlagerung auf  kommunale Sicherheitsdienste nachdenken müssen.“

Rupp führt aus, dass es, neben der Erhöhung der Einstellungszahlen, für seinen Verband ebenso wichtig ist, die Polizeiausbildung im Saarland nach dem Vorbild anderer Bundesländer, wie beispielsweise Hessen, zu reformieren. „Die derzeitige Einheitsausbildung ist überholt und muss effektiver gestaltet werden. Wir brauchen eine frühere Spezialisierung der Kriminal- und der Schutzpolizei bereits während des Fachhochschulstudiums. Die Regierungsparteien haben dies richtig erkannt und in ihrem Koalitionsvertrag als Prüfauftrag festgehalten. Nun müssen wir die Reform der Ausbildung schnellst möglich einleiten!“

Michael Rupp, Landesvorsitzender, Tel. 0160/2617932 o. 0681/962-3024

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