Ekkehard Gries

Ex-Innenminister von Hessen
Ordensträger 1986
Höhepunkt der politischen Karriere von Ekkehard Gries (FDP) war das Jahr 1976 als er in die von Hessens Ministerpräsident Holger Börner (SPD) geführte Regierung als Innenminister berufen wurde. Ein schweres Amt in einer schweren Zeit, denkt man zum Beispiel an den Konflikt um den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit der neuen Startbahn - 18 - West. Er stellte sich konsequent und ohne Furcht vor der "öffentlichen Meinung" vor seine Polizei. Die notwendigen Polizeieinsätze gegen gewalttätige Demonstranten gipfelten damals in der Ermordung zweier Polizisten.
Als sein Parteifreund und Hessischer Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry, bei dem er noch zuvor (1975/76) als Staatssekretär tätig war, 1981 in Frankfurt erschossen wurde, übernahm Gries dessen Nachfolge als stellvertretender Ministerpräsident.
Aber auch auf anderen Gebieten stand Ekkehard ("Ekki") Gries seinen Mann. Dem damals immer stärker ausufernden Problem der Drogenkriminalität sagte er mit Entschiedenheit den Kampf an. Er war auch einer der ersten, bei dem der BDK mit seiner Forderung für eine zweigeteilte Laufbahn bei der Kriminalpolizei Unterstützung fand.










