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In Hamburg sagt man Tschüss!

09.05.2018 10:30

Seit September 2011 bin ich nun schon Bundesvorsitzender des BDK. Eine lange Zeit, in der ich sehr viel erlebt habe. Auf zwei Bundesdelegiertentagen bin ich mit überzeugenden Ergebnissen im Amt bestätigt worden. Ich habe den BDK in schwierigen Zeiten übernommen. Unsere Haushaltslage war desolat, unsere Mitgliederentwicklung deutlich negativ und unsere mediale sowie politische Bedeutung sehr überschaubar. Mit voller Kraft und Hingabe und einem tollen Team haben wir dann in relativ kurzer Zeit den Wandel geschafft. Wir haben den BDK von oben bis unten durchleuchtet und viele Maßnahmen ergriffen, um besser und leistungsfähiger zu werden. Die größte Herausforderung war, den BDK auf solide finanzielle Beine zu stellen und nachhaltig zu haushalten. Das ist uns gelungen. Wir haben die Mitgliederleistungen optimiert und unser äußeres Erscheinungsbild modernisiert. Wir haben die Junge Kripo, die Kripo-Akademie und den Wissenschaftlichen Beirat ins Leben gerufen - drei Erfolgsmodelle, die für viele heute schon fast eine Selbstverständlichkeit sind. Wir haben unsere Medienpräsenz durch engagierte und vor allem seriöse Arbeit um ein Vielfaches steigern können. Durch diese Präsenz haben wir an Einfluss und auch an der notwendigen Deutungshoheit dazugewonnen. Auch unsere externe Kommunikation haben wir ausgebaut und sind heute in den sozialen Medien aktiv und ansprechbar. Wir haben den Sitz unserer Bundesgeschäftsstelle in Berlin personell verstärkt und mittlerweile auch eine Dependance in Brüssel, im Herzen Europas, am Puls der europäischen Politik. Erstmals seit der Abwicklung des Studiengangs an der Berliner Humboldt-Universität Anfang der 1990er Jahre haben berufserfahrene Polizeibeamte und Juristen wieder die Möglichkeit, sich im Rahmen eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums kriminalistisch weiterzubilden. Grund dafür ist die gelungene Kooperation mit der Ruhr-Universität in Bochum. Wir haben den Tarifbereich weiter ausgebaut und sind in der Geschichte des BDK erstmalig an Forschungsprojekten maßgeblich beteiligt. Wir haben uns intensiver mit der Frauenpolitik beschäftigt, die Leistungen für Pensionäre und Rentner erweitert und den Bereich Prävention und Opferschutz ausgeweitet. Wir sind bei den bedeutenden Messen, Tagungen und Kongressen vor Ort präsent. Der aktuelle Bundesvorstand setzt derzeit gerade die Projekte um, die wir bereits in der letzten Amtsperiode beschlossen und angefangen haben. So laufen derzeit die Arbeiten an der neuen BDK-Webseite und am neuen BDK-Shop auf Hochtouren. Die Ergebnisse werden sich sehen lassen können. Unsere Arbeit wurde von den Kolleginnen und Kollegen honoriert, so dass wir Ende des ersten Quartals 2018 den höchsten Mitgliederstand in der fast 50-jährigen Geschichte des BDK verzeichnen konnten.

Der BDK bietet Fachlichkeit, konstruktive Kritik und Engagement für die Sache. Gerade deshalb finden wir Gehör. Daraus ergibt sich unsere Durchsetzungsfähigkeit. Grundvoraussetzung für die Arbeit auf Bundesebene ist aber, dass dessen Spitzenfunktionäre als seriös und untadelig wahrgenommen werden. Obwohl ich eine schriftlich geregelte Teilzeitvereinbarung mit der Polizei Hamburg habe und meinen vereinbarten Pflichten stets im vollen Umfang nachgekommen bin, sah sich bekanntermaßen die Staatsanwaltschaft im Rahmen der Ermittlungen zur „Causa Wendt“ in der Pflicht, auch gegen mich tätig werden zu müssen. Glaubten damals der Bundesvorstand sowie mein Rechtsanwalt und auch ich, dass die Ermittlungen innerhalb kürzester Zeit eingestellt werden müssten, da die Vorwürfe haltlos sind, ist auch heute, über ein Jahr danach, nicht abzusehen, wann die Staatsanwaltschaft Hamburg das Verfahren endlich zu einem Ende bringen wird. Auf dieser Basis ist es mir nicht mehr möglich, weiterhin mein Amt als Bundesvorsitzender unbefangen ausüben zu können. Es gilt nun, möglichen Schaden vom BDK abzuwenden. Deshalb habe ich mich entschieden, mein Amt zum 31. Mai 2018 niederzulegen. Da wir aufgrund von einigen Gesetzesänderungen und der Einführung der Datenschutzgrundverordnung zu zahlreichen Satzungsänderungen gezwungen sind, werden wir voraussichtlich Anfang November einen eintägigen Bundesdelegiertentag einberufen, auf dem dann auch Möglichkeit der Nachwahl für das Amt des Bundesvorsitzenden besteht. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt für diese Entscheidung gekommen. Der Bundesvorstand hat nun rund 6 Monate Zeit, einen geeigneten Kandidaten bzw. eine Kandidatin für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu finden. Ich bin stolz, in dieser so erfolgreichen Amtszeit, die nur als Teamleistung möglich war, der Vorsitzende des BDK gewesen sein zu dürfen und bin mir sicher, dass der BDK auch weiterhin seine Ziele für die Kolleginnen und Kollegen und für die Kriminalpolizei engagiert und fachlich verfolgen und sich für eine professionelle und zukunftsorientierte Kriminalitätsbekämpfung einsetzen wird. Tschüss und bis bald!

 

André Schulz
Bundesvorsitzender

 

 

 
 
 
erstellt von admin zuletzt verändert: 16.05.2018 11:07
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Dorscheid, Guenther sagt
09.05.2018 16:20
Lieber André, schade, dass Du gehst, aber Du gehst aus verständlichen und nachvollziehbaren Gründen. Alles Gute auf Deinem weiteren Weg.
Schubbert , Juergen sagt
09.05.2018 19:22
...und in Lüneburg „Auf Wiedersehen“. In Anerkennung Deiner persönlichen Leistung würde ich mich auf ein solches freuen
Billerbeck, Klaus-Dieter sagt
09.05.2018 19:25
Hallo Andre!Ich schliesse mich den Worten von Koll.Dorscheid an!Du hast immer gute Arbeit geleistet für unseren Verband!D a n k e !Das sagt der nunmehr 82-jährige Gründervater des Hamburger BDK-Landesverbandes, Klaus-Dieter Billerbeck.Ich wünschte mir, du kommst wieder wenn denn die Schmutzkampagne gegen Dich irgendwann abgeschlossen ist.In diesem Sinne viel Glück und ein Hamburger TSCHÜSS!
Beck, Thorsten sagt
09.05.2018 19:54
Moin André,
wenigstens hier bekommst die Anerkennung, die du dir erarbeitet hast! Wie ich gelesen habe, verspürst du schon eine Erleichterung von deiner Amtsbürde. Ich kann dir aus eigener Erfahrung mitteilen: diese Erleichterung bleibt, sie wird auch noch größer!
Ich wünsche dir für deine berufliche Zukunft nur das Beste!
Es war nie langweilig mit dir.
Teddy
Hoese, Florian sagt
10.05.2018 13:40
Lieber Andrè,
Dein Abschied als Bundesvorsitzender hat mich aufgrund Deiner Leistungen für den BDK sehr betroffen gemacht. Das Engagement war vorbildlich und dabei bist Du für mich immer ein besonnener feiner Mensch geblieben. Es ist aber nachvollziehbar, dass Du nach über einem Jahr der Ungewissheit die Reißleine ziehst. Ich wünsche Dir alles Gute und eine verlässliche berufliche Zukunft.
Alles Gute
Florian
Buettner, Jens sagt
10.05.2018 17:15
Werte Kolleginnen und Kollegen,
was ist geschehen, dass ein engagierter und gesetzestreuer Mann wie Andre seinen Rücktritt erklärt? Alle diejenigen, die dazu beigetragen haben, dass Andre zurücktritt, sollten sich schämen. An einen Bundesvorsitzenden, der den BDK so weit nach vorne gebracht hat und der für den BDK so viel Freizeit geopfert hat, kann ich mich nicht erinnern. Und so ein Mann wird derart diskreditiert, dass er seinen Rücktritt erklären "muss". Dies ist für den BDK ein herber Verlust. Mir fehlen einfach die Worte, um dieses Verhalten einiger weniger, die diese Kampagne gegen Andre betreiben, gegen einen Kollegen, der sich seinerzeit gegen eine Karriere bei der Hamburger Landespolizei entschieden hat, um den BDK nach vorne zu bringen, zu beschreiben.
Ein trauriger und enttäuschter Jens.


Kuech, Ulf sagt
11.05.2018 09:58
Charakter: "Ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern" - Immanuel Kant -
Ich bin betroffen, wie unser Verband mit seinem Vorsitzenden umgegangen ist, nachdem man ihn offensichtlich aus politischen und leider sehr persönlichen Gründen im Zusammenhang mit der "Causa Wendt" als "Kleinkriminellen in die Öffentlichkeit" gezerrt hat. Ich kann nicht nachvollziehen, warum unser BDK seinen Vorsitzenden intern so demontiert hat, dass er sich jetzt zu diesem finalen Schritt entschließen musste. Mit großer Mehrheit wurde Andre im November 2017 zum Bundesvorsitzenden gewählt. Ich selbst war an seiner Kandidatur nicht ganz unbeteiligt, da ich ihn als verlässlichen und integeren Menschen und Freund kennen gelernt habe und ihm riet, erneut anzutreten. Nach sehr schwierigen Zeiten hat Andre den Verband übernommen und angeführt. Natürlich gab es auch kritische Meinungen zu der einen oder anderen Sache. Das ist in einem pluralistischen Verband wie dem BDK aber normal und gehört zu seinen Stärken. Und Fakt ist auch, dass der BDK seine Mitgliederzahlen unter seiner Regide erhöht hat und unter seiner Führung medial und fachlich komnpetent sowie politisch neutral "der Gesprächspartner" seriöser und kluger Politiker und Medien geworden ist. Dass es uns im BDK nicht gelungen ist, den offensichtlich politisch lancierten Intrigen der hamburgischen Polizeiführung und der dortigen Politikj entgegen zu treten ist schlichtweg ein Armutszeugnis. Auch das zum Nachteil von Andre und dem BDK inszenierte "Durchgestecke" an einige Pressevertreter mit internen Papieren zeugt nicht gerade von kriminalistischem Sach- und Fachverstand.
Ich kann "meinem"(seit jetzt 44 Jahren) Berufsverband nur den Rat geben, diese Angelegenheit ernsthaft und professionell aufzuarbeiten und wieder zu dem zu werden, was er sein sollte.
Die Vertretung aller Kriminalistinnen und Kriminalisten.
"Brutusse" gehören da allerdings nicht dazu!
Ulf Küch
Ehrenvorsitzender des BDK in Niedersachsen
Stellv. Bundesvorsitzender a.D.
Mehner, Christian sagt
11.05.2018 11:35
Hallo André,
in Deiner Zeit ist der BDK aus turbulenten Zeiten in ein sehr ruhiges Fahrwasser gelangt. Die Mitgliederzahlen sind stabil und es machte Spaß für diesen Verband ehrenamtlich tätig zu sein.
Dein Rücktritt macht mich, so sehr er zu erwarten war, doch sehr nachdenklich.
An dieser Stelle möchte ich Dir alles Gute und insbesondere eine glückliche berufliche Zukunft wünschen.

Christian Mehner
stellv. Landesvorsitzender Niedersachsen BDK
Albishausen, Wilfried sagt
14.05.2018 08:58
Lieber André,

auch wir Niederheiner sagen "Tschüss" und drücken damit aus: "Auf Wiedersehen, bis bald, wir sehen uns"!

Deine zu erwartende Entscheidung, verdient Respekt und höchte Anerkennung, zeigt aber auch, wie sehr sich der BDK in dieser "Kampagne" von anderen Gewerkschaften und Verbänden negativ abgrenzt. Andere hätten wie ein Mann und natürlich wie eine Frau hinter Ihrem Vorsitzenden gestanden! Wenn sich schon Verantwortliche aus der Hamburger Politik vor Angst in die Hose machen, um eigene Karrieren nicht zu gefährden, ist es für einen Berufsverband der Kriminalisten peinlich und beschämend, wenn "Funktionäre" aus den eigenen Reihen versuchen, aus einem Ermittlungsverfahren gegen Dich eigenes Kapital zu schlagen und erneut, nach dem der erste Versuch vor dem Bundesdelegiertentag 2017 gescheitert ist, zuzuschlagen.

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich mich in meinen Formulieren so gut wie immer zu mäßigen versuche. Für dieses Verhalten einiger BDK-Funktionäre habe ich nur Verachtung übrig. Ihnen geht es offenbar ausschließlich um persönliche Interessen, der Kriminalistenverband scheint sie überhaupt nicht zu interessieren.

Und ja, sich in ein gemachte Nest zu setzen, ist ein einfach und billig. Der BDK steht unter Deiner Führung in der öffentlichen Wahrnehmung exzellent dar, eine sehr gute Kassenlage und die Mitgliederentwicklung sprechen für sich.

Ich danke Dir ausdrücklich für die vielen gemeinsamen Jahre im geschäftsführenden Bundesvorstand, für die sehr gute, kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit, auch und besonders in wenigen Diskussionen, in denen wir nicht einer Meinung waren. So etwas ist dem BDK in den letzten Monaten wohl abhanden gekommen.

Mein Rat an den Bundesvorstand: Wählt beim Außerordentlichen Bundesdelegiertentag im Herbst dieses Jahres einen komplett neuen Geschäftsführenden Bundesvorstand. André steht nicht mehr zur Verfügung, der Rest ist in der Sache verbraucht und kann niemals für einen Neuanfang stehen. Einen Verband zu führen, bedeutet nicht, ihn sich "unter den Nagel zu reißen".

Dir, lieber André wünsche ich alles Liebe und Gute für Deine neue berufliche Herausforderung, Glück, ein kollegiales, freundschaftliches Umfeld und viel Erfolg! Wir sehen uns an der Ruhr Uni Bochum, ich freue mich darauf!

Liebe Grüße Wilfried
Beck, Thorsten sagt
14.05.2018 09:46
Lieber Winfried,
ich bin dir für deine deutlichen Worte sehr dankbar. Wenn es jetzt den einen oder anderen Leser dieser Kommentare gibt, der denkt:" das kann doch nicht wahr sein." Dem muss ich leider sagen: es entspricht der Wahrheit. Ich habe in meinen 27 Mitgliedsjahren und in den 12 Jahren als Mitglied im Bundesvorstand schon einiges erlebt. Aber so eine Kampangne gegen einen Bundesvorsitzenden und auch gegen seine Unterstützer noch nicht.

Teddy
Borjans, Hermannjosef sagt
14.05.2018 10:25
Borjans, Hermann-Josef

Moin Andre,
als Sprecher Prävention und Opferschutz im Bundesvorstand brauchte es eine Weile, bis dass ich zum Rücktritt etwas sagen will und muss. Im Rheinland sagt man ja auch: "Et hät noch immer jot jejange". Aber ich muss feststellen mit dem jetzigen restlichen geschäftsführenden Bundesvorstand ist kein "Blumentopf" mehr zu gewinnen.
 
Dir zunächst einmal auch von mir aus herzlichen Dank für deine Zeit und Intention, die du in den BDK gesteckt hast. Ohne dich wäre es auch nicht dazu gekommen die Prävention und den Opferschutz so nach vorne zu bringen. Leider ist mir hier in den vergangenen Monaten genau das auch widerfahren, was dich zum Rücktritt veranlasst hat. Ein Mobbing und Gegentreten von Mitgliedern aus dem gfBV, die mit allen Mitteln versucht haben Präventionsprojekte zum Scheitern zu bringen. Ich bin sehr froh, dass mich fast der gesamte Bundesvorstand mit seinen Beschlüssen in Bremen unterstützt hat. Fraglich bleibt hier warum gerade die drei Stellvertreter meine Anträge abgelehnt haben. Ich bin überzeugt, dass mir sehr nachgetragen wurde im letzten Jahr zu kandidieren. Dann im eigenen Landesverband aufgefordert zu werden, zurück zu treten wegen der Kandidatur ist nicht nur schlicht sondern auch dumm. Leider hat auch unser Bezirksverband bisher in NRW trotz vorliegender Satzungsverstöße kein Gehör gefunden.

Das führt bei mir aber nicht zur Resignation sondern zu neuer Kraft den BDK wieder nach vorne zu bringen. Ich kann daher nur dem Vorschlag von Wilfried Albishausen zustimmen den gesamten geschäftsführenden Bundesvorstand neu zu wählen. Die "Brutusse" sind nicht nur verbraucht, sie genießen auch nicht mehr mein Vertrauen.

Ich werde weiter mit Rat und Tat und auch mit verlässlichem und vertrauensvollem Handeln für den BDK zur Verfügung stehen. Auf jeden Fall im Bund und in Bonn.

Noch einmal Dank für alles

Hermann-Josef Borjans
Sprecher Kriminalprävention und Opferschutz im Bundesvorstand; Bezirksvorsitzender PP Bonn
Mischke, Thomas sagt
14.05.2018 11:04
Guten Morgen liebe Freunde der rasiermesserscharfen Worte,

ich fasse mich kurz.

Der Rücktritt von André schmerzt uns im BDK und wir verlieren einen pragmatischen, fleissigen und charismatischen Macher.

Das ganze öffentliche Theater um ihn, die ihn und seine Familie belastenden Ermittlungen, das öffentliche Hauen und Stechen und alles was damit zu tun hat sind für ihn und die Seinen nur schwer zu ertragen.

Wir sollten Andre´und den BDK nicht noch weiter beschädigen indem wir hier öffentlich - für JEDEN nachlesbar - interne Dissense ausbreiten.
Gerlach, Reinhard sagt
18.05.2018 16:12
Danke Andre für deine engagierte Arbeit für den BDK, alles gute für dich und deine Familie und viel Erfolg bei allem, was du jetzt für dich planst!!
Danke Thomas Mischke für deinen Hinweis.
Als noch im Dienst aktives BDK Mitglied staune ich beim Lesen der Kommentare einerseits über den Begriff "Brutusse" (Soll hier wirklich von Verschwörungstheoretikern jemand glauben gemacht werden, aus eigenen Reihen seien diese unsäglichen Durchsuchungen und sicherlich haltlosen strafrechtlichen Vorwürfe gegen unseren BUVO initiert worden???),bin aber gleizeitig sicher, dass Brutusse nunmehr mehrheitlich glücklicherweise nicht mehr aktiv für den Verband tätig sind und keinen Einfluss mehr auf zukünftige Wahlen haben werden. Trotzdem schade, dass ehemals verdienstvolle BDK ler nicht einsehen wollen, dass ihre Zeit abgelaufen ist und sie in keiner Weise mehr für die Zukunft des Verbandes stehen und dabei sind, ihr ehemals hohes Ansehen selbst in den eigen Landesverbänden nachhaltig zu schädigen.
Kiefer, Carsten sagt
21.05.2018 13:44
Hallo Reinhard, deine Vorredner haben sich vermutlich eher auf an SPON & Co. durchgestochene Beiträge von euren internen Sitzungen bezogen, die deutlich tendenziös gegen André Schulz waren…
Gerlach, Reinhard sagt
22.05.2018 16:13
Ich halte es lieber mit den Fakten. Ich war an den letzten Wahlen des Bundesvorstandes beteiligt. Andre ist eindeutig wiedergewählt worden. Ebenso eindeutig wurden seine Vertreter und der übrige Bundesvorstand gewählt.
Ich kann den Schritt von Andre persönlich nachvollziehen und halte auch seine Begründung für sehr ehrenhaft. Warum aber nun außer den im "Verbandsruhestand" befindlichen Kommentatoren jemand aus dem frisch gewählten Bundesvorstand "verbraucht" sein sollte, um es mit Wilfrieds Worten zu beschreiben, verschließt sich nicht nur in Wilfrieds komplettem Landesverband nun wirklich allen Aktiven. Erstaunlich und schade, wie schnell man den Bezug zur Basis verlieren kann. Dann sollte man bei offiziellen Auftritten und an Universitäten auch sehr deutlich machen, dass man dort nur noch seine sehr persönliche Meinung vertreten kann.
Albishausen, Wilfried sagt
24.05.2018 10:58
Mein lieber Reinhard,

Deine beiden Kommentare können und sollen natürlich nicht unbeantwortet bleiben. Dabei melde ich mich nicht aus dem Lehnstuhl oder gar aus einer Seniorenresidenz mit betreutem Wohnen, sondern ganz normal von meinem Schreibtisch in alter Frische.

Ich glaube, dass Du einem Trugschluss unterliegst, wenn Du davon ausgehst, dass Ulf Küch und ich dabei sind, "ehemals hohes Ansehen" selbst in den eigenen Landesverbänden "nachhaltig zu schädigen". Das liest sich zwar gut, klingt wie die Summe durch gesammelte Fakten fast bedrohlich, geht aber am Thema vorbei.

Was ist "hohes Ansehen"? "Ansehen“ ist die Summe persönlicher Einschätzungen von Menschen, die mich - in welcher Rolle und Funktion auch immer - kennengelernt, begleitet oder nur temporär erlebt haben. Dabei spielen Sympathie, Antipathie, erlebte Empathie genauso eine Rolle wie Erfolge und Misserfolge.

Wenn man "wertgeschätzt" (Du hast bereits 2014 einmal einen möglichen Verlust von Wertschätzung erwähnt) wird, ist das eine schöne Sache, die das Selbstwertgefühl mehr oder weniger stark beeinflusst. Wertschätzung ist allerdings dann wertlos, wenn man sie sich bei bestimmten Menschen auf Dauer durch Schweigen und/oder durch erwartetes Wohlverhalten erkaufen muss. Und nochmal: Sie ist aus der Sicht des jeweiligen Betrachters zu bewerten. Du solltest mich besser kennen, da ich mein Selbstwertgefühl noch nie aus Funktionen im BDK oder etwa im Dienst bezogen habe. Ein sehr positives "Erbe" meines verstorbenen Vaters. Wenn dem nicht so wäre, wäre das Leben mit Eintritt in den Ruhestand ziemlich fad und eintönig. Im Übrigen betrachte dies bitte als guten Rat an Dich und für Deine Zeit nach dem Dienst.

Ok, ich will es nicht zu lang machen. Mich interessiert, bei welcher Bundesvorstandssitzung Du anwesend warst. Ich würde das gerne wissen, um Deinen Informationsstand zu kennen. Ich wüsste nicht, dass der Bundesvorstand André und den gesamten geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt hat. Ich gehe eher davon aus, dass Du den Bundesdelegiertentag 2017 meinst.

Was Deinen zweiten Kommentar angeht auch noch ein deutlicher Hinweis an Dich: Ich spreche seit meiner Verabschiedung aus den Funktionen des BDK nicht mehr für den BDK! Ich habe aber, es wird Dich nicht wundern, auch eine eigene Meinung zu Themen der Inneren Sicherheit, die ich selbstverständlich in Gremien und bei Auftritten in der CDU oder anderswo vertrete. Und nicht nur da, auch bei immer noch guten Kontakten im Parlament, im Justizministerium und im Innenministerium tue ich das mit Freude und ungebremstem Enthusiasmus.

An der Ruhr-Uni-Bochum spielt der BDK, was meine Aufgaben dort betrifft, überhaupt keine Rolle. Soviel zu Deiner Sorge, ich könnte dem BDK Schaden zufügen.

Solltest Du jedoch Sorge haben, dass ich es anders halte, schlage ich Dir folgendes vor: Stelle einen Antrag beim nächsten LDT 2018 mit dem Ziel, mir den "Ehrenvorsitz" zu entziehen. Folgt man deinem nachfolgend von mir zitierten Absatz, dürfte es Dir da nicht schwer fallen, hierfür eine Mehrheit zu bekommen.
Du wirst verstehen (oder auch nicht), dass ich Deinen sehr pathetisch klingenden Satz "Warum aber nun außer den im "Verbandsruhestand" befindlichen Kommentatoren jemand aus dem frisch gewählten Bundesvorstand "verbraucht" sein sollte, um es mit Wilfrieds Worten zu beschreiben, verschließt sich nicht nur in Wilfrieds komplettem Landesverband nun wirklich allen Aktiven." nicht ernst nehmen kann. Du argumentierst mit einer Vielzahl anonymer Personen. Meine Kommunikation in Bund und Land NRW sieht da durchaus anders aus ...

Und zu guter Letzt noch ein weiterer Hinweis: Du solltest davon ausgehen, dass ich die althergebrachten Grundsätze der Kriminalistik beherrsche und - bevor ich mich öffentlich wie im Kommentar äußere - anwende. Ich habe noch nie aufgrund einer Aussage ein Ermittlungsverfahren geführt oder gar als geklärt beendet. Du darfst also getrost davon ausgehen, dass meine Informationslage sehr umfangreich ist. Meine Netzwerke funktionieren noch recht gut - und die von Ulf Küch übrigens auch.

Gerlach, Reinhard sagt
24.05.2018 14:35
Wilfried, wie sehr ich dein Wirken und dich persönlich geschätzt habe, konntest du neben zahlreichen Gästen bei deiner Verabschiedung durch mein besonderes persönliches Engagement sicherlich erleben. Daher schlage ich vor, mir persönlich und nicht in diesem Forum deine Sicht der Dinge darzulegen. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich dann endlich verstehe.

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