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BDK warnt vor Parteiengezänk

22.08.2007 16:04

Aktuelle Viertelstunde im Landtag zu Mafia-Morden in Duisburg

Düsseldorf, 22.08.2007 -

"Die Mafia-Morde in Duisburg von letzter Woche dürfen nicht zu den üblichen parteipolitischen Auseinandersetzungen, wie wir sie aus dem Terrorismusbereich kennen, führen. Während sich fast 100 qualifizierte Kriminalistinnen und Kriminalisten der Mordkommission und des Kriminalkommissariats zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK) rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche um die mehr als komplizierte Aufklärung kümmern, vertut die Politik wertvolle Zeit, um konstruktive Vorschläge aus der Kriminalpolizei abzuwehren", erklärte der Landesvorsitzende Wilfried Albishausen heute in Düsseldorf.

Wenn der Direktor des Landeskriminalamtes öffentlich erklärt, bei der vom Bund Deutscher Kriminalbeamter vorgeschlagenen Wiedereinführung der "Erkennenden Fahndung" handele es sich um ein "antiquiertes und angestaubtes Modell" so erweist er einer effektiven Verbrechensbekämpfung einen Bärendienst. Dieses Modell einer systematischen Fahndung im Milieu ist ein wesentlicher Bestandteil der Informationsbeschaffung über kriminelle Strukturen in einer Stadt, auf den die Fachkommissariate - auch und besonders der OK - bitternötig angewiesen sind. Kein Notebook leistet Aufklärungsarbeit, wenn nicht vorher entsprechende Informationen erhoben und erfasst wurden, das sollte auch der Direktor des LKA Düsseldorf wissen.

Dass zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität mehr Personal erforderlich ist, zeigen die Überstundenberge der dort arbeitenden Kriminalisten. Offensichtlich hat es bisher niemanden interessiert, dass diese Beamtinnen und Beamten regelmäßig gegen die Arbeitszeitverordnung verstoßen müssen, um die zu bearbeitenden Ermittlungsverfahren auch nur annähernd sachgerecht bearbeiten zu können. Wer vor diesem Hintergrund heute behauptet, man habe alles im Griff, verstellt seinen Blick vor den Tatsachen und weiß offensichtlich nicht, wie viele Verfahren in den OK-Dienststellen darauf warten, bearbeitet zu werden.

"Der BDK fordert dringend die Wiedereinführung der Erkennenden Fahndung und mindestens 300 junge Beamte als "Soforthilfe" für die Kriminalpolizei noch in diesem Jahr", erklärte Albishausen abschließend heute in Düsseldorf

erstellt von webmaster rp zuletzt verändert: 18.08.2010 15:15
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