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Arbeitszeit: BDK mahnte – Behördenleitung bisher ohne Reaktion

22.11.2014 04:05

Bereits im Februar 2013 hatten wir in einer ausführlichen Stellungnahme dem damals noch recht frisch im Amt befindlichen Polizeipräsidenten unseren Standpunkt zu den Veränderungen der Dienstzeiten bei den kriminalpolizeilichen Sofortbearbeitungen dargelegt. Da sie bis heute ohne Antwort blieb, veröffentlichen wir diese nunmehr, damit die Bemühungen des BDK in der Angelegenheit weiterhin transparent bleiben.

Bereits  im  Februar  2013  hatten  wir  in  einer  ausführlichen  Stellungnahme dem  damals  noch  recht  frisch  im  Amt  befindlichen  Polizeipräsidenten unseren  Standpunkt  zu  den  Veränderungen  der  Dienstzeiten  bei  den kriminalpolizeilichen  Sofortbearbeitungen  dargelegt.  „Neue  Besen  kehren gut“, so war unsere Hoffnung.
Wir  wiesen  u.a.  auf  die  fatalen  fachlichen  Folgen  hin,  die  eine  der schlimmsten  Konsequenzen  dieser  erzwungenen  Anpassung  ist.  Dass  mit der  Gesundheit,  der  sozialen  Einbindung,  der  dienstlichen  Motivation  und der  Leidensfähigkeit  der  Mitarbeiterinnen  und  Mitarbeiter  seit  Jahren gespielt wird, war ja nicht neu. Aber auch darauf haben wir hingewiesen.

Heute  ist  das  bedarfsorientierte  Dienstzeitmodell  auf  Basis  der  ELZ-Schichtfolge stadtweit eingeführt und wird darüber hinaus auch auf einigen Abschnitten  erprobt.  Liest  man  den  Blog  des  Präsidenten  zu  dem  Thema aufmerksam, so  findet man darin dieselbe Ernüchterung  wieder,  die auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dir X VB I schon lange Einzug gehalten  hat.  Die  Behördenleitung  interpretiert  das  alles  jedoch  positiv – Erfolg ist immer da, wo Erfolg sein soll?

Mit einer Untersuchung der FU (Kostet?!?) hat man jetzt festgestellt, was die Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen wahrscheinlich längst wusste:
„In  den  Bereichen  der  Arbeitszufriedenheit,  der  Motivation,  des Arbeitsklimas,  des  Belastungserlebens  und  des  Gesundheitsstatus  der Befragten sehen die Experten ebenso wie wir Handlungsbedarf […].“

Vor  dem Hintergrund der  Vorgehensweise  und des  Ergebnisses  in Sachen Arbeitszeit  keine  bahnbrechende  Erkenntnis.  Wenn  man  einen  Brunnen baut,  muss  man  auch  damit  rechnen,  dass  das  Kind  hineinfällt.  So  ist  es nun zum wiederholten Male: die Zeche werden die Opfer von Straftaten und alle anderen Bürger dieser Stadt u.a. mit schlechteren Aufklärungsquoten bezahlen. Unsere Kolleginnen und Kollegen zahlen sie ohnehin.

Da  sie  bis  heute  ohne  Antwort  blieb,  veröffentlichen  wir  nunmehr  die damalige  Stellungnahme  auf  unserer  Homepage,  damit  die  Bemühungen des BDK in der Angelegenheit weiterhin transparent bleiben.

 

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erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 27.11.2014 14:56
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