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Das Barcodesystem - ein digitalisierter Alptraum?

24.01.2014 11:50

So könnte man meinen, wenn man die Äußerungen der Kollegen hört, die sich mit der Anwendung des Barcodesystems herumschlagen. Wenn man sich eingehender mit der Problematik befasst, ist es dann doch nicht ganz so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint. Dennoch ist es erforderlich, dass Konzeption und Benutzeranwendung nachgebessert werden.

Es lassen sich Anwenderfehler und Datenbankprobleme ausmachen, die behoben werden müssen. Das beginnt bei der Gestaltung benutzerfreundlicher Eingabemasken, geht über Recherchemöglichkeiten zu Material und Auftrag bis hin zur Ergebnismitteilung an Poliks.

In der freien Wirtschaft ist dieser Code weltweit seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken und fast schon überholt. Was ALDI und Co. seit Jahrzehnten hinbekommen-eine Ware individuell zu kennzeichnen und somit identifizierbar, steuerbar und lokalisierbar zu machen, ist derzeit im polizeilichen System noch nicht zur „Endreife" gebracht.


1. Wozu brauchen wir das überhaupt?

Der BDK sieht die Notwendigkeit, dass bei dem massenhaften Anfall von Asservaten, ob nun Spurenträger, sonstiges Beweismaterial, oder einfach nur zu sichernde Objekte, diese sicher zu behandeln sind. Zur Sicherheit gehört neben der eindeutigen Kennzeichnung des Gegenstands auch die lückenlose Dokumentation von den Sicherungsumständen, Verbleib und Zustand . Dies dient nicht nur der kriminaltechnischen Untersuchung, sondern auch oder gerade der Beweiskraft in den Hauptverhandlungen, mal abgesehen von den verbrachten Stunden einer verzweifelten Suche nach einem Asservat bei größeren Verfahren.

Der Wege und Hände sind derer viele, mit denen Asservate von der Sicherung bis zur Aushändigung, oder Vernichtung in Berührung kommen.

Es wäre daher trotz der Zeitaufwendung einer digitalen Erfassung im Gesamtkomplex gesehen eine Arbeitserleichterung, denn mit dem Scannen eines Barcodes sollten alle Informationen zur Verfügung stehen, die man für eine schnelle Bearbeitung braucht.


2. Und warum geht das dann nicht?

Da kein Probelauf durchgeführt wurde und der Feldversuch am lebenden Objekt den Vorzug erhalten hat, zeigen sich immer mehr und unterschiedliche Probleme, die zum einen an den unterschiedlichen Wünschen der Nutzer, zum anderen der mangelnden Kompatibilität der unterschiedlichen DV-Systeme (POLIKS/KT-Systeme) geschuldet sind . Alle Probleme hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.


3. Was nun?

Diese Problematik haben wir dem LLKA Herrn Steiof am 22.01.2014 näher bringen können.

Damit wir uns nicht an halbgereiften Früchten den Magen und die Arbeit verderben, wird sich der BDK weiter für praktikable Lösungen einsetzen, die es in Erfahrung zu bringen gilt.

Daher sind festgestellte Probleme und Lösungsvorschläge gerne gesehen, damit wir sie an entsprechender Stelle einbringen können.

Für Experimente haben wir keine Zeit und kein Personal!

Info zum Download.

 


Nachtrag:

17.02. Zwischenzeitlich ging beim BDK ein Antwortschreiben der Behörde ein.

 

erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 06.03.2014 16:14
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