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Einheitsausbildung? Nicht mit dem BDK!

09.07.2014 17:10 , ,

Immer wieder gibt es in Berlin Überlegungen, eine Einheitsausbildung einzuführen, um die rückläufigen Bewerbungszahlen für die Schutzpolizei auffangen zu können. Eine starke Schupo schafft man aber nicht durch eine schwache Kripo! Die Attraktivität der Schupo muss vielmehr durch deutlicheres Herausstellen der positiven Aspekte der Arbeit gesteigert werden.

Berufsbild Kriminalpolizei weiter attraktiv

Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer zu verstehen: Kripo kann Spaß machen, ist spannend und mit hoher Berufszufriedenheit verbunden. Finden jedenfalls Jahr für Jahr die Bewerber, die „Kripo“ als Beruf ergreifen oder als Berufung verstehen. Leider ist das in der Zielgruppe vermittelte oder vorhandene Bild „Schupo“ offenkundig weniger attraktiv, weshalb es schwieriger wird, geeigneten Nachwuchs zu gewinnen. Das muss so nicht bleiben. Die Attraktivität muss durch deutlicheres Herausstellen der positiven Aspekte gesteigert werden. Das Berufsbild Schutzpolizei wird aber nicht dadurch attraktiver, dass man das Berufsbild Kripo abschafft! Sollte die in Berlin seit Jahren bewährte und von einigen Bundesländern nach Empfehlung von Fachleuten ebenfalls praktizierte „Y“-Ausbildung abgeschafft werden, in der Hoffnung dadurch mehr Bewerber für die Schutzpolizei zu gewinnen (aus dem Kreise, derer, die dann nicht mehr zur Kripo können), wird dies 

  • insgesamt sinkende Bewerberzahlen
  • eine sinkende Bewerberqualität
  • Einbußen in der Ermittlungsqualität
  • eine sinkende Aufklärungsquote
  • u.a.

zur Folge haben.

Eine starke Schupo schafft man nicht durch eine schwache Kripo!

 

 

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erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 09.07.2014 19:27
— abgelegt unter: , ,
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Bauch, Wolfgang sagt
09.07.2014 17:59
Wer die die spezialisierte Berliner Polizeiausbildung abschaffen möchte, dem sei dringend empfohlen, sich die Brandenburger Polizei anzuschauen. Wenn er es dann immer noch für eine gute Idee hält, sollte es tun...

Wolfgang Bauch
Kuech, Ulf sagt
11.07.2014 09:58
Man kann noch nicht einmal mehr staunen über solch einen Schwachsinn. Berlin, die Stadt, in welcher vor über 200 Jahren erstmals in Deutschland eine Kriminalpolizei aufgebaut worden ist, denkt darüber nach, diese einzustampfen. Gerade die spezialisierte Polizeiausbildung war ja die Folge einer funktionierenden Kripo. Nirgends in der Wirtschaft wird versucht, mit einer Gesamteinheitsausbildung Betriebe mit Nachwuchs aufzufüllen. Ich frage mich, welche "Experten" da jetzt in Berlin am Werke sind und was sie denn meinen, im Ergebnis vorzufinden.
Negativbeispiele gibt es in der Republik ja leider einige. Hier gehen die Ermittlungsdienststellen schon jetzt auf dem Zahnfleisch, da der "Nachwuchs" sich vielfach nur noch aus älteren Kolleginnen und Kollegen zusammensetzt, die aufgrund gesundheitlicher Probleme den Schichtdienst haben verlassen müssen. Wenn wir dann damit die Kriminalität des 21. Jahrhunderts bekämpfen wollen, dann sollten wir den Bürgerinnen und Bürgern auch schon jetzt mal sagen, dass die Polizei allensfalls noch bei den Opfern kondolieren wird. Schon jetzt ist die Aufklärungsquote bei bestimmten Delikten (Einbruch pp.) auf einem historischen Tiefststand.
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