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„Die LEGO-Containerschiffe kommen…“

06.01.2016 08:38

Neue IT-Generation soll Strafverfolgung mit Polizei und Justiz schneller, transparenter und effizienter machen

 

Berlins Justizsenator teilt in einer Pressemitteilung vom 22.12.2015 u.a. mit: Der IT – Standard für die Strafverfolgungsbehörden soll (…) nach folgenden Grundsätzen aufgebaut werden:

  1. Kriterium der „Zustandslosigkeit“: Das Ausgangsmaterial ist für alle gleich, welche Programme mit welchen Anforderungen daraus entstehen, entscheidet jede Behörde für sich. „Wenn Sie eine Kiste Legosteine haben, können Sie daraus ja auch ein Haus, ein Auto oder ein Raumschiff bauen“, so Heilmann. „Jeder Nutzer definiert, welche Anwendung er benötigt und setzt das mit den entsprechenden Bausteinen um.“
  2. Einheitliche Sprache und Grammatik ermöglichen schnellen Datentransfer. Schnittstellen zwischen den Programmen zweier Behörden sorgen für effizienteres Arbeiten.
  3. Definierte Transportwege: Das Datenformat ist einheitlich. „Das ist vergleichbar mit der Container-Schifffahrt, die das ganze Transportwesen auf See grundlegend umgewälzt hat. Denn dank der Container ist es fast egal, ob Sie T-Shirts, Autos oder Bildschirme über die Ozeane transportieren – solange alles in Container gepackt verschifft wird“, erläutert Heilmann.
  4. Klein statt groß: Das Konzept einer Software, die alle Anwendungen abdeckt und die verschiedenen Bedarfe der unterschiedlichen beteiligten Länder von Beginn an berücksichtigt, hat sich nicht bewährt. Im Gegenteil führt es dazu, dass die Planung, Entwicklung und Implementierung einer solchen Software mehrere Jahre dauert und bei Einführung in der Regel schon nicht mehr dem Stand der Technik und des Wissens entspricht. Deshalb haben sich die Justizminister der Länder darauf verständigt, künftig kleine Module zu entwickeln, die dann dank einheitlicher Sprache, einheitlichem Baumaterial und einheitlichen Transportwegen jederzeit weiter entwickelt, ausgebaut und angepasst werden können….
 

Der BDK hierzu: Der (sehr) lange Weg zur Erkenntnis der Notwendigkeit einer Bundeseinheitlichen IT in der Strafverfolgung scheint ein Ende gefunden zu haben. Mal sehen wie lange die Umsetzung dauert - Föderalismus lässt grüßen.
Die heute im Land Berlin vorhandene IT-Struktur ist in der Tat nicht mehr leistungsfähig, das merken die Beschäftigten jeden Tag. IT ersetzt aber kein unterbezahltes Personal, sondern soll unterstützen. Wir werkeln in unserem Technikmuseum erst mal weiter und warten auf die Lego-Container. Wie wäre es mit einem ähnlich revolutionären anderen Thema für die nächste Justizministerkonferenz? Vorschlag:

Die Strafe folgt auf dem Fuße! (Arbeitstitel)

 
 

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erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 06.01.2016 08:38
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