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Entschädigung für vergiftete Kollegen auf den Weg gebracht!

11.09.2017 11:32

Mit dem Antrag des Innenpolitischen Sprechers der Fraktion BÜ90/Die Grünen, Benedikt Lux, und der Zustimmung aller Fraktionen im Innenausschuss, ist am 11.09.2017 nun ein wichtiger und seit langem notwendiger Schritt auf dem Weg hin zur Entschädigung der durch mangelhafte Arbeitsschutzbedingungen auf den Schießständen der Berliner Polizei vergifteten Kollegen getan worden.

Seit Mitte 2015 kämpft der BDK mit seiner "Arbeitsgruppe Schießstätten" und den Betroffenen um die Aufklärung der mit den Mängeln auf Schießständen im Zusammenhang stehenden, teils tödlich verlaufenden Krankheiten von Mitarbeitern der Sondereinheiten, Schießtrainern und Schießstandarbeitern.

Die mediale Berichterstattung des rbb durch Frau Gabi Probst, mit ihrem investigativen Journalismus, der bis zum heutigen Tage weiterbetrieben wurde, trug dazu bei, diesen Skandal in das angemessene Licht zu rücken.

„Herr Lux hat gezeigt, dass man politische Verantwortung tatsächlich leben kann, deshalb gebührt ihm an erster Stelle unser Dank, dass er die Sache von Beginn an tatkräftig unterstützt hat!“ sagt der Landesvorsitzende Böhl.

An dieser Stelle gilt der Dank aber auch dem Polizeipräsidenten, Herrn Kandt, und dem ehem. Innensenator, Herrn Henkel, die sich der sofortigen Aufklärung der Umstände und der Vermeidung von Klageverfahren für die Betroffenen verschrieben haben.

Der Innensenator, Herr Geisel, und der Präsident, Herr Kandt, scheinen dieser Linie treu zu bleiben, auch wenn die Ergebnisse der kritisch zu betrachtenden Studie der Charité und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch nicht vorliegen.

„Die schwierige Aufklärung jahrzehntelanger Missstände auf Schießständen und ihre Auswirkungen hat bundesweite Bedeutung für alle Schießstandnutzer und muss in aller Konsequenz weitergeführt werden!"

„Die Rückgewinnung des Vertrauens in die Politik und die Polizeiführung wird sich an der weiteren Vorgehensweise der Verantwortlichen bemessen. Diese haben heute jedenfalls ein positives Signal ausgesandt auf dem sich aufbauen lässt.“ sagt Böhl weiter.

Ein Ziel des BDK ist nach zwei Jahren des Ermittelns und Aufklären, aber auch durch Druck auf die Politik erreicht- der Arbeitsschutz in der Polizei hat den Stellenwert erhalten der ihm gebührt und die Bedingungen werden ständig verbessert um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf dem richtigen Weg. Machen wir weiter!

erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 11.09.2017 11:32
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