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PKS 2016 –Sind Sie sicher? - Tatgelegenheiten vs. Aufklärungsgelegenheiten

14.03.2017 06:45

Der BDK hat den heute im Roten Rathaus vorgestellten Erstbericht zur Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2016 zur Kenntnis genommen. Die üblichen Reflexe und Superlative „Mehr Personal hätte es verhindern können!“, „Hauptstadt des Verbrechens!“, etc. wollen sich beim BDK entgegen anderer Fachkommentare nicht so recht einstellen.

Vielmehr muss der BDK feststellen, dass es offensichtlich jahrelange Trends gibt, die sich im Wesentlichen auch in 2016 fortsetzten. Einige wurden gebrochen; beim Taschendiebstahl und beim Einbruch. Erfreulich ist, dass die Pauschale „immer mehr Straftaten – wegen immer weniger Polizisten“ auch bei Betrachtung der Zahlen 2016 nicht belegbar ist. So einfach ist es dann wohl doch nicht.

Vielleicht ist es ja wirklich gelungen, dass die stetigen Bemühungen der Kolleginnen und Kollegen Früchte getragen haben, so dass der ein oder andere Straftäter*in wegen der zahlreichen Präventionsinitiativen das Handtuch warf und von ihrem schändlichen Tun zumindest in 2016 und zumindest in Berlin Abstand genommen hat.

Leider gibt die PKS keine verlässliche Auskunft über den Erfolg der Prävention. Sie gibt aber auch keine verlässliche Auskunft über die Sicherheit oder Unsicherheit Berlins. Einige wenige mehr oder minder angezeigte oder bei der Polizei registrierte Straftaten sind in Halbmillionen-Dimensionen kaum relevant. Auch wenn 58% der Taten in 2016 nicht einem Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten und somit unaufgeklärt blieben.

Dies trifft die Opfer hart. Viel härter trifft es aber Opfer und Polizei, wenn ein Täter ermittelt, die Tat somit aufgeklärt ist aber eine justizielle Sanktion ausbleibt. Hier bleiben Innen- und Justizsenator aufgefordert, ihre Strategien aufeinander abzustimmen, damit es nicht zu unnützen Anstrengungen zu Lasten lohnenderer Bereiche kommt.

„Es bedarf einer Dunkelfeldstudie und einer Verlaufsstatistik, die belegt, wie es um die Kriminalität in Berlin wirklich bestellt ist und was bei der Rechtsprechung herausgekommen ist“ sagt der Landesvorsitzende Böhl.

Die Polizei tut das, was sie kann; ob im Sinne der Sicherheit Berlins, seiner Bewohner und Besucher alles getan wurde, um die Polizei auch in der Kriminalitätsbekämpfung dauerhaft und flächendeckend erfolgreich zu machen, wird das Jahr 2017 zeigen.

erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 14.03.2017 06:47
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