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BDK beim Regierenden Bürgermeister

23.09.2018 16:23

Anfang September empfing der Regierende Bürgermeister Michael Müller eine kleine Delegation des BDK Berlin mit der familien- und frauenpolitischen Sprecherin Peggy Simon und dem Landesvorsitzenden Daniel Kretzschmar im Roten Rathaus.

BDK beim Regierenden Bürgermeister

(v.l.n.r.) Herr Müller, Frau Simon, Herr Kretzschmar

In einem angenehm offenen Gespräch wurden altbekannte Themen vertieft und Informationen ausgetauscht. So diskutierten wir beispielsweise die Möglichkeiten, die Leichenschau in Berlin professionell aufzustellen und bestenfalls mit hauptamtlichem Personal zu gewährleisten. Der fachliche Bedarf ist erkannt, die Umsetzung soll nun erneut geprüft werden.

Zudem waren die Inhalte des Koalitionsvertrags Thema, dessen Umsetzung aktuell einen Fokus auf Polizeipräsenz legt (z. Bsp. Alexwache, mobile Wachen). Dies ist eine beliebte Vorgehensweise, die nicht zum ersten Mal kurzfristige Erfolge verspricht und auch erzielt, welche vor allem an der subjektiven Sicherheit ansetzen. Nach Ansicht des BDK braucht es jedoch parallel ebenfalls eine hervorragende sowohl materielle als auch personelle Ausstattung aller Ermittlungsbereiche, um bei der Kriminalitätsbekämpfung langfristig erfolgreich sein zu können.

Hinsichtlich der Zustände der Polizeiliegenschaften führte der Regierende Bürgermeister aus, dass die Finanzierung der Schulsanierungen aus einem gesonderten Topf erfolge und somit der Sanierungsfinanzierung von Polizeigebäuden nicht im Wege stehe. Allerdings sei aktuell für alle Bauvorhaben das größte Hindernis die auf lange Sicht zu konstatierende Auslastung des Baugewerbes. Die Sanierungen scheiterten daher zuvorderst aktuell nicht an der Finanzierungsfrage, sondern schlicht an dem vorhandenen Auftragsstau, was auch eine dezidierte Prognose erschwere.

 

Neben weiteren Themen wie der Gewaltschutzambulanz, der Weiterentwicklung des HWR-Campus, dem Polizeibeauftragten sowie der Position des BDK Berlin zur Beförderungserschleichung (Streichung aus dem StGB) wurde zudem noch die Frage von Expertenkarrieren diskutiert. So setzte sich der BDK dafür ein, Lösungen im Tarifbereich für bspw. dringend benötigte Informatiker o.ä. zu finden. Außerdem versuchte der BDK zu verdeutlichen, dass Fachkarrieren im gehobenen Dienst der Polizei bis A13 außerhalb von Führungsaufgaben künftig ermöglicht werden müssten. Dies führe nach Ansicht des BDK zum einen zur Steigerung der Attraktivität des Berufes insgesamt und zum anderen vermutlich zu einer Aufwertung der Auswahl von Führungskräften, da sich diese dann schon bei der Bewerbung stärker an den künftigen Aufgaben orientieren dürfte. Nicht zuletzt würde es Sachkompetenz auf Arbeitsebene erhalten, die ansonsten ggf. aus schlicht monetären Gründen an die Führungsebene verloren ginge.

 
erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 23.09.2018 16:23
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