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Druck das mal lieber nicht aus!

07.02.2018 08:43

Eine internationale Stiftung für gesunde Raumluft hatte erneut auf die Gesundheitsgefahren aufmerksam gemacht, die von „Dell“ und „Samsung“ Laser- Druckern ausgehen sollen. Dieses Thema beschäftigte wiederkehrend auch die Berliner Polizei. Aus aktuellem Anlass hatte der BDK die Polizeibehörde angeschrieben. Die als Antwort vorgebrachten Argumente können aus Sicht des BDK nicht genügen.

Eine internationale Stiftung für gesunde Raumluft hatte erneut auf die Gesundheitsgefahren aufmerksam gemacht, die von „Dell“ und „Samsung“ Laser- Druckern ausgehen sollen. Dieses Thema beschäftigte wiederkehrend auch die Berliner Polizei. Aus aktuellem Anlass hatte der BDK die Polizeibehörde angeschrieben und um Mitteilung gebeten, in welchem Umfang die Behörde Drucker der Fa. Dell und Samsung nutzt, Gesundheitsgefahren (ggf. erst durch Kenntnisnahme der Veröffentlichung von nano-control) in diesem Zusammenhang bekannt sind und welche Maßnahmen zu ihrer Beseitigung ergriffen wurden.

Im Ergebnis teilte die Behörde u.a. mit, dass die Gefahren nicht so groß seien wie befürchtet, denn: Laserdrucker der Firma Dell würden in der Polizei Berlin nicht verwendet. Das ebenfalls genannte Laserdrucker-Modell der Fa. Samsung ML 3410 werde ebenfalls nicht mehr verwendet. Vom Nachfolgemodell Samsung ML 3710 seien noch 1580 Geräte, vom aktuellen Modell Pro Exress M 3820 habe die Behörde rund 3100 im Einsatz. Alle Untersuchungen dazu berufener Stellen (Institute und Behörden) hätten keinen Zusammenhang zwischen Druckeremissionen und gesundheitlichen Beschwerden belegen können. Die Druckeremissionen seien dennoch nicht harmlos und im Tierversuch potentiell krebserregend. Die Konzentrationen seien jedoch bei Einhaltung der Empfehlungen im Betrieb so gering, dass für gesunde Menschen kein zusätzliches Risiko bestehe.

„Diese Argumente können aus Sicht des BDK als Antwort nicht genügen. Zwischen einer prozessrisikoabwägenden Mentalität

- Müssen wir nicht und wird schon gutgehen-

und

- Wir tun alles, um unserer Kolleginnen und Kollegen vor Gesundheitsgefahren zu schützen -

gibt es eine erhebliche Lücke. Dies gilt nicht nur für die Verwendung von Einsatz- und Arbeitsmitteln jeglicher Art bis hin zur Unterbringung inkl. Ver- und Entsorgung. Arbeitsschutz muss Vorrang haben. Dass die Polizei Berlin als größte Dienststelle des Landes Berlin ebenso wie alle anderen Kleineren von privatwirtschaftlich organisierten zentralen Einspargesellschaften wie der BIM, der Tempelhof-Projekt-GmbH oder dem ITDZ abhängig ist, entbindet nicht von der Fürsorgepflicht“, so Lutz Hansen vom BDK-Landesvorstand.

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erstellt von BDK Landesverband Berlin zuletzt verändert: 07.02.2018 08:43
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