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BDK Bremen im Austausch mit dem Senator für Inneres und dem Polizeipräsidenten

12.08.2017 20:13

Am 09.08. hatten die Vertreter des BDK Bremen, Michael Hauk und Petra Rump, sowie der stellvertretende Bundesvorsitzende Ulf Küch, die Gelegenheit, mit dem Senator für Inneres und dem Polizeipräsidenten Lutz Müller, ein Gespräch über die aktuelle Situation in der Kriminalpolizei zu führen.

BDK Bremen im Austausch mit dem Senator für Inneres und dem Polizeipräsidenten

v.li.n.re.: PP Müller, BDK Landes-Geschäftsführer Hauk, Senator Mäurer, BDK Landesvorsitzende Rump, BDK stellvertr. Bundesvorsitzender Küch

Kolleginnen und Kollegen aus allen Ermittlungsbereichen hatten zuvor ihren Unmut und ihre Enttäuschung über die sich verschlechternde personelle Situation in der Kriminalpolizei geäußert. Positiv hervorzuheben ist die personelle Aufstockung der Abteilung politisch motivierter Kriminalität, die aufgrund der allgemeinen Terrorlage und der besonderen Situation in Bremen, in den vergangenen Monaten erfolgte.

Langfristig muss aber die Bearbeitung der vorliegenden Anzeigen anderer Phänomenbereiche ebenso gewährleistet sein. Hier bestehen derzeit durch die Anhäufung von nicht zu bearbeitenden Akten desolate Zustände. Beispielhaft seien hier die Bereiche der Rauschhgift-, Betrugs- und der regionalen Kriminalität genannt.

Während sich vor einem Jahr weder in der Polizeiführung noch in der Politik jemand vorstellen konnte, dass Delikte des Menschenhandels zukünftig nicht mehr oder nur noch sporadisch bearbeitet werden können, ist dieser Zustand nunmehr eingetreten. Die Kommissariate, in denen Drogenkriminalität, Menschenhandel, Waffen, Glücksspiel oder Falschgeld bearbeitet werden, sind kaum mehr handlungsfähig. Dass diese Missstände bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen der Kontrolldeliktsbereiche zu Resignation und Demotivation und ggf. zu Stresssymptonen und einer erhöhten Krankheitsquote führen kann, liegt auf der Hand.

In dem heute von allen Beteiligten konstruktiv geführten Gespräch beim Senator für Inneres ging es daher um die Frage, wie die Kriminalpolizei kurz-, mittel- und langfristig personell entlastet werden kann.

Kurzfristig soll hier ein seit dem 01.08 laufender Ermittlerlehrgang mit insgesamt 14 künftigen Kolleginnen und Kollegen der Kriminalpolizei Abhilfe schaffen.

Zudem sollen in absehbarer Zeit Gespräche mit der Hochschule für Öffentliche Verwaltung im Hinblick auf die Ausgestaltung eines kriminalpolizeilich ausgelegten Curriculums geführt und die Möglichkeiten der Durchführung eines Lehrgangs „Seiteneinstieg in die Kriminalpolizei“ für April 2018 geprüft werden. Diese Option ließe sich dann bedarfsorientiert wiederholen.

Im Hinblick auf die Flexibilität der Arbeitszeitgestaltung werden derzeit weitere Möglichkeiten in Betracht gezogen. Aktuell werden beispielsweise die Voraussetzungen geschaffen, um die Telearbeit wieder einzuführen.

Im Gespräch war ein deutliches Bemühen des Senators und des Polizeipräsidenten zu erkennen, die bestehenden personellen Probleme in der Kriminalpolizei zeitnah zu beheben.

Der BDK Bremen steht diesbezüglich für weitere Gespräche jederzeit zur Verfügung.

 

Petra Rump

 

Landesvorsitzende

erstellt von Hauk, Michael zuletzt verändert: 12.08.2017 20:13
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