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Polizei Bremen. Aber sicher!

15.06.2018 20:57

Sicher scheint derzeit nur eines zu sein, dass die Bremer Kriminalpolizei erneut zum personellen Aderlass gebeten wird.

Zu den bereits ohnehin schon fehlenden rund 50 Ermittlerinnen und Ermittlern soll sie nunmehr anlässlich der Einrichtung einer Ermittlungsgruppe zum „Bremer BAMF-Skandal“ weiteres Personal stellen. Die Rede ist von 20 bis 25 Personen! 

In Anbetracht der aktuellen Haldenzahlen – alleine bei der Bremer Kripo liegen nach wie vor rund 10.000 Vorgänge unbearbeitet auf Halde – ist nicht nur absehbar, sondern auch sicher, dass diese Zahlen drastisch weiter steigen werden, sobald weiteres Personal aus der Alltagsorganisation abgezogen wird. 

„Unstrittig ist, und da bin ich voll und ganz bei unserem Polizeipräsidenten, dass die Bürgerinnen und Bürger zu Recht erwarten, dass wir als Polizei schnell Licht ins Dunkel bringen. Aber dieses muss ebenso für diejenigen gelten, deren Anzeigen seit Monaten unbearbeitet auf Halde liegen“, so Rüdiger Leefers, stellvertretender Landesvorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Bremen. 

Die Rekrutierung einer nicht unerheblichen Anzahl von Personal aus dem Präventionszentrum hätte zudem zur Folge, dass diese wichtige Einrichtung für die Bremer Bürgerinnen und Bürger nur noch erheblich eingeschränkt zur Verfügung stünde. „Da die Prävention neben der Strafverfolgung ein ganz wesentliches Element der Polizeiarbeit darstellt, wären negative Auswirkungen auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung die Folge“, so Leefers weiter. 

Und sollten die jetzigen Räumlichkeiten des Präventionszentrums seitens der Ermittlungsgruppe genutzt werden, müssten schnellstmöglich alternative Räumlichkeiten für die Präventionsarbeit gefunden werden. 

Die lapidare Antwort hierzu aus dem Hause der Innenbehörde, eine andere Anlaufstelle zu schaffen, erscheint in Anbetracht der seit fast zwei Jahren andauernden Polizeireform und der Tatsache, dass adäquate und dringend benötigte zusätzliche Standorte der Polizei bisher nicht wirklich hinzugewonnen werden konnten, wenig erfolgversprechend.

Damit die Aktenberge bei der Bremer Polizei nicht weiter steigen und dadurch die Gefahr besteht, dass Bremen noch unsicherer wird, appelliert der BDK an unseren Innensenator, weiteres notwendiges Personal vom Bund anzufordern, statt die Personalmisere bei der Bremer Kripo weiter zu verschärfen. 

Mit freundlichen Grüßen 

Rüdiger Leefers 

Stellvertretender Landesvorsitzender

erstellt von Hauk, Michael zuletzt verändert: 15.06.2018 20:57
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