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Pressespiegel: Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert Strafe

08.04.2011 08:45

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hält das vom DFB-Kontrollausschuss geforderte Strafmaß für nicht gerechtfertigt.

"Die Forderung nach einem Geisterspiel als Strafe nach dem Becherwurf auf einen Linienrichter ist unverhältnismäßig und völlig überzogen", so der Hamburger BDK-Landesvorsitzende André Schulz. "Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen, aber deswegen darf man nicht einen ganzen Verein und die Fans von zwei Mannschaften in Geiselhaft nehmen. Hier soll ein Exempel statuiert werden. Gleichzeitig wird massiv in den Abstiegskampf eingegriffen", so Schulz weiter. "Der Täter wird jetzt für seine Tat zur Rechenschaft gezogen, und ihm droht nun außer dem strafrechtlichen Verfahren auch ein zivilrechtliches mit einer hohen Schadenersatzforderung", fasst Schulz zusammen. Der DFB sei daher gut beraten, bei der Strafmaßfindung "die Kirche im Dorf zu lassen. Ich habe für diese Überreaktion keinerlei Verständnis. Und ich bin als HSV-Fan bei dieser Aussage absolut unverdächtig." (sba)

 

Den Originalartikel finden sie hier: http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1849068/Bund-Deutscher-Kriminalbeamter-kritisiert-Strafe.html

erstellt von Schulz, Andre zuletzt verändert: 08.04.2011 08:41
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peter.kaiser sagt
10.04.2011 12:11
Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert Strafe - Ganz davon abgesehen, dass ich persönlich eine andere Meinung vertrete, sind Fußball, der Umgang mit Störern durch den DFB und vor allem Äußerungen zur Wettbewerbsgerechtigkeit sicher nicht das Kerngeschäft des BDK. Wir haben zwar auch mit Strafverfolgung und Gefahrenabwehr bei Sportveranstaltungen zu tun, sollten aber zurückhaltend mit öffentlichen Äußerungen sein.

Wie kann man Störungen wirkungsvoll unterbinden? Haben wir bessere oder die richtigen Konzepte? Dann her damit und mit diese Erscheinungen werden ein Ende haben oder zumindest zurückgehen.

Ich würde es also besser finden, wenn wir uns für Sicherheit in Fußballstadien einsetzen und diesbezügliche Forderungen transportieren.

Achso: Was machen wir mit Dynamo Dresden, wo nach dem St. Pauli-Spiel mehrere Becher Richtung Schiri-Assistenten und Spieler flogen, nur nicht trafen?

Viele Grüße
Peter Kaiser aus Brandenburg
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