Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Bund Deutscher Kriminalbeamter Landesverband Hamburg
Sektionen
 
Sie sind hier: Startseite Landesverbände Hamburg Was wir tun
Anmelden


Passwort vergessen?
Neuer Benutzer?
 

Ziele

Wer wir sind - was wir wollen - was wir bieten

Am 28. Sept. 1968 wurde der BDK gegründet, weil die Kripo in den damals bestehenden drei Polizeigewerkschaften eine hoffnungslose Minderheit war und ihre berufsspezifischen Belange den Mehrheitsverhältnissen geopfert wurden. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Den Organisationsveränderungen innerhalb der Vollzugspolizei (in Teilbereichen veränderte sachliche Zuständigkeiten) hat der BDK auch in seiner Satzung Rechnung getragen.

Der BDK ist der gewerkschaftliche Berufsverband der Angehörigen der deutschen Kriminalpolizei und anderer in der Kriminalitätsbearbeitung tätiger Polizeiangehöriger (§ 1 Abs. 3 der BDK-Satzung).

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

ist politisch neutral und unterliegt auch keinen dachgewerkschaftlichen Einflüssen oder Vorgaben und wird auch nicht von Berufsfunktionären geführt,

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

vertritt kompetent und ausschließlich die beruflichen und sozialen Belange seiner Mitglieder

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

leistet durch sein Wirken in der Öffentlichkeit, in der Politik und in der Polizei seinen gewerkschaftlichen Beitrag für die Innere Sicherheit.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

sieht es als seine Pflicht an, Fehlentwicklungen aufzuzeigen und geeignete Vorschläge für die wirksame Kriminalitätskontrolle zu unterbreiten. BDK-Konzeptionen und Dokumentationen sind ein Ausdruck dieser Verpflichtung.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

strebt zu den Trägern politischer Verantwortung, zu anderen Gewerkschaften und Berufsverbänden sowie zu den Medien ein den gemeinsamen Interessen dienendes Verhältnis an.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

bekennt sich ausdrücklich zum Berufsbeamtentum für die Polizei

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter

bejaht die Einheit der Polizei im Sinne einer funktionalen Integration aller Fachsparten.


Zentrale Forderungen des BDK sind u.a.:

Personal

1. Auswahl des Personals der Kriminalpolizei orientiert sich an dem Anforderungsprofil des  Berufsbildes.

2. Personalrekrutierung erfolgt anhand der Übernahme geeigneter Bewerber aus der Schutzpolizei und durch Direkteinstellungen (Seiteneinstieg).

3. Erhöhung des Frauenanteils in der Kriminalpolizei.

4. Einstellung von Ausländern in die Kriminalpolizei.

5. 30 % Anteil der Kriminalpolizei an der Gesamtpolizei.

6. Übertragung von administrativen Tätigkeiten auf Angestellte.

Aus- und Fortbildung

7. Vereinheitlichung der Ausbildungsinhalte.

8. Gemeinsame, nicht inhaltsgleiche, verwendungsbezogene Ausbildung von Schutz- und Kriminalpolizei an Fachhochschulen und an der Polizeiführungsakademie.

9. Kontinuierliche Fortbildung von Kriminalisten in speziellen kriminalpolizeilichen Fortbildungseinrichtungen.

10. Internationale Fortbildung an einer europäischen Führungsakademie.

Laufbahn

11. Zweigeteilte Laufbahn für die Kriminalpolizei in sachbearbeitenden (gehobenen) und leitenden (höheren) Dienst.

12. Besoldung kriminalpolizeilicher Sachbearbeiter nach A11-A13

13. Berechenbarkeit von Aufstiegs- und Beförderungschancen

14. Prüfungsfreie und prüfungserleichterte Überleitung bewährter Führungskräfte des gehobenen Dienstes in den höheren Dienst.

Besoldung

15. Flexible Gestaltung des Pensionsalter ab dem 55 Lebensjahr.

16. Leistungsgerechte Bezahlung der Angestellten im Polizeidienst.

17. Anpassung der Besoldung in den neuen Bundesländern an "Westniveau".

18. Spitzenfunktionen der kriminalpolizeilichen Führung in B-Besoldung.

19. Verbesserung der Hinterbliebenenversorgung.

Organisation

20. Einheit der Polizei im Sinne einer funktionalen Integration beider Fachsparten.

21. Einheitliche Aufbauorganisation der Polizeien der Länder, speziell der Kriminalpolizei.

22. Gewährleistung von tatort- sowie tatzeitnaher Kriminalitätssachbearbeitung.

23. Zusammenfassung aller Kriminalitätssachbearbeiter und -sachbearbeiterinnen in der Kriminalpolizei.

24. Einrichtung spezieller Organisationseinheiten zur Bearbeitung von Deliktsfeldern mit besonderer Bedeutung, z.B. Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, Rauschgiftkriminalität, Umweltkriminalität und Korruption.

25. Sachkompetente, kooperative Führung von Kriminaldienststellen nur durch Kriminalisten.

26. Ausbau des Bundeskriminalamtes als Zentralstelle für das polizeiliche Auskunfts- und Nachrichtenwesen und für die Kriminalpolizei.

27. Einrichtung eines zentralen europäischen Kriminalamtes EUROPOL mit Zentralstellenfunktion ähnlich dem BKA und mit speziellen Ermittlungskompetenzen.

Materielle Ausstattung

28. Ausstattung der Kriminalpolizei mit modernsten technischen Hilfsmitteln zur beweiskräftigen Überführung von Straftätern.

29. Zeitgemäße Büroausstattung, Informations- und Kommunikationstechnik.

30. Arbeitsmedizinischen Erfordernissen entsprechende Arbeitsbedingungen

Führung und Mitbestimmung

31. Harmonisierung der Personalvertretungsgesetze.

32. Eigene Personalvertretung für die Kriminalpolizei.

33. Konsequente Anwendung des kooperativen Führungssystems.

Recht

34. Vereinheitlichung der Polizeigesetze der Länder

35. Anpassung des materiellen und formellen Rechts an die Erfordernisse moderner Kriminalitätskontrolle.

36. Fortschreibung und Anpassung des strafrechtlichen Sanktionssystems.

37. Eine Beweislastumkehr zur Abschöpfung krimineller Gewinne.

38. Eine Kriminalstrategie, die in stärkerem Maße als bisher auf die Bekämpfung solcher Straftaten abzielt, die als besonders sozialschädlich anzusehen sind und die Rechtssicherheit in der Demokratie gefährden.

39. Keine Entkriminalisierung im Bereich der Massenkriminalität.

40. Qualifizierung des Wohnungseinbruchs zum Verbrechenstatbestand.

41. Eine Erscheinungspflicht für Zeugen auch bei der Polizei.

42. Auskunftspflicht von Behörden für die Zwecke der Strafverfolgung.

43. Aufnahme des eingeschränkten Opportunitätsprinzips für die Polizei in die StPO.

44. Reformen des Verfahrensrechts im Hinblick auf Tatzeitnähe, Beschleunigung des Verfahrens und Verhinderung der Prozessverschleppung.

Kriminalpolitik

45. Verankerung des Schutzes vor Kriminalität als Staatsziel in der Verfassung.

46. Entwicklung ressortübergreifender Strategien zur Kriminalitätskontrolle.

47. Stärkung der Rechtsstellung des Kriminalitätsopfers und seine Entschädigung.

erstellt von Bischoff, Arne zuletzt verändert: 23.08.2010 11:31
Artikelaktionen
  • Versenden
  • Drucken
  • Bookmarks
« Februar 2017 »
Februar
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728

Pressehotline Hamburg

Mitglied werden.

Kostenlose anwaltliche Erstberatung

dk Button  

PT

Logo BBBANK

Hamburgischer Richterverein

2016 Button BDK-Shop