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Rückblick auf die Wiederholung der Personalratswahl beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main

12.09.2017 17:55

Vom 4. bis 8. September 2017 konnten die knapp 3.200 Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main ihre Stimme abgeben und damit den Personalrat mitgestalten. Zur Wahl angetreten waren neben GdP, DPolG und BDK erstmals eine Freie Liste. Weil die Freie Liste bei der Wahl im Mai 2016 vom Wahlvorstand nicht zugelassen wurde, klagten diese vor dem Verwaltungsgericht, was letztendlich zur Wiederholung der Wahl führte.

Rückblick auf die Wiederholung der Personalratswahl beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Wiederholung PR WAHL BEAMTE

Im Ergebnis verteilen sich die insgesamt abgegebenen 909 Stimmen wie folgt:

 

GdP 316 

Freie Liste 249 

BDK 219

DPolG 125

 

Die Wahlbteiligung lag bei 30%. Die Sitzverteilung ist wie folgt:

 

Ergebnis PR Wahl 2017

 

Der BDK verliert gegenüber der letzten Wahl in der Gruppe der Beamten einen Sitz und ist zukünftig nur noch mit 3 Sitzen im Personalrat vertreten. Die GdP verliert zwei Sitze und die absolute Mehrheit. Die DPolG verliert einen Sitz und ist zukünftig mit 2 Vertreter/-innen in der Gruppe Beamte vertreten. Die Freie Liste ist nun mit vier Sitzen erstmalig im Personalrat vertreten und muss sich an ihren Versprechungen messen lassen.

 

Der Zusammensetzung des Personalrates stellt sich zukünftig folgendermaßen dar: 

 

Verteilung Sitze 2017

 

Fazit:

Das Ergebnis der Wahl ist für den BDK enttäuschend. Trotz intensivem Wahlkampf und Mobilisierungsversuchen der knapp 680 wahlberechtigten Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten, beteiligten sich vermutlich noch nicht einmal die Hälfte davon an der Personalratswahl. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei ca. 30%. So gesehen sind 219 Stimmen aus den Reihen der Kriminaldirektion ein Lichtblick. Es bleibt aber der fade Beigeschmack, dass nicht alle BDK-Mitglieder den Weg zur Wahlurne gefunden haben, da die Anzahl der Mitglieder in Frankfurt deutlich höher ist. Daran ist zu arbeiten und die Ursachen zu hinterfragen.

 

Eine Vielzahl der Beschäftigten der Kriminaldirektion hat es leider verpasst, die Kriminalpolizei im Personalrat zu stärken. Ein starker BDK – bedeutet eine starke Vertretung der Kriminalpolizei im Personalrat! Bekanntlich ist die Kripo in den anderen Listen nur sehr schwach bis gar nicht vertreten.

Der BDK wird sich kritisch mit dem Ergebnis auseinandersetzen und daraus die Konsequenzen für die Zukunft ziehen.

 

Der BDK wird weiterhin mit Michael Finger einen stellvertretenden Personalratsvorsitzenden in der Freistellung stellen und somit an der Geschäftsführung des Personalrates beteiltigt sein. 

Die drei im BDK verbliebenen Listenvertreter/in werden sich weiterhin für die Stärkung der Kriminalpolizei und Steigerung der Attraktivität das Polizeipräsidiums Frankfurt am Main als Arbeitgeber einsetzen. 
 
WIR setzen die Kripo auf das richtige Gleis

 

erstellt von admin zuletzt verändert: 18.09.2017 17:53
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