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"Frauen-Mangel in der Landespolizei?" - BDK M-V macht sich für Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark

Am heutigen Tag erschien auf der Webseite der Ostsee-Zeitung ein Artikel zum Thema "Frauen-Mangel in der Polizei". Garniert wurde der Artikel mit der Umschreibung: "Nicht gut genug für die Chefetage? Warum in MVs Polizei-Spitze zu wenig Frauen vertreten sind."

Der Artikel der OZ ist hier zu finden, liegt aber hinter einer Bezahlschranke. Interessant sind folgende Werte:

"Gerade mal zehn von 61 Spitzenjobs – von der Chefetage in Polizeiinspektionen bis zu Präsidien, sind weiblich besetzt. (...) Im gehobenen Dienst ist die Quote eins zu 2,64, im höheren Dienst eins zu 5,1" (Quelle: OZ vom 18.11.2019)

Der Innenminister ist sich dieses Umstandes durchaus bewusst und wird im Artikel wie folgt zitiert:

"Wir haben auch die Frauen bei der Landespolizei im Blick. Letztlich ist es aber immer eine persönliche Entscheidung, dieses Angebot anzunehmen."

Gleichzeitig kommt die Frage auf, warum es nicht mehr Frauen in Führungsfunktionen gibt und welche Ursachen das haben könnte. Bereits am 06.11.2019 hat der BDK M-V eine Stellungnahme zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie an das Innenministerium gesendet. Am Ende könnte für die Landespolizei eine Zertifizierung stehen, die eine positive Wertschätzung sowohl bei der Mitarbeiterschaft als auch bei den Bewerbern erfahren könnte. Wir sind der Meinung, dass durch gezielte Maßnahmen der Frauenanteil auch im höheren Dienst gesteigert werden kann. Hierzu gehören

  • Teilzeit-Arbeitsplätze
  • Job-Sharing
  • Home-Office-Angebote
  • Kinderbetreuung (Spielzimmer, etc.)
  • individuelle Personalpolitik
  • wohnortnahe Arbeit-/Einsatzmöglichkeiten, usw.

Die Situation gerade im höheren Dienst hat sich in den vergangenen Jahren schon gebessert. Am Ende muss jedoch die Frage erlaubt sein, warum gerade dort lediglich wie im Artikel erwähnt 10 von 61 Stellen mit weiblichen Kolleginnen besetzt sind.

Der BDK wird sich weiterhin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen und die Stellenbesetzung in der Landespolizei mit Kolleginnen kritisch beobachten.

 

erstellt von BDK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern zuletzt verändert: 06.01.2020 21:10
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Schneider, Olaf sagt
24.11.2019 10:17
Warum sind nur 10 von 61 Stellen in Spitzenjobs von Frauen besetzt?

Vielleicht sollte man diese Frage philosophisch betrachten und nach dem Sinn des Lebens fragen, welcher in der Erhaltung der Art besteht.
Somit kommt Frauen bei der Austragung und Geburt unserer Nachkommen eine besondere Rolle zu, die der Wertschätzung, Unterstützung und Förderung aller bedarf. Sind doch Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung mitunter konträr zu Karriere und Beruf. Daraus resultieren Nachteile gegenüber Männern hinsichtlich der Berufserfahrung und der Aus- und Fortbildung.
Die Besetzung von Spitzenjobs sollte sich aber immer nach der Bestenauslese richten und nicht nach Intensionen (Richter von Schwesigs Gnaden -OZ v. 04.07.19).
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