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Beschämende Zustände an der PA in Hann. Münden

12.03.2019 22:43

Zuletzt am 13.02.2019 hat der BDK darauf aufmerksam gemacht, dass etliche Gebäude der niedersächsischen Polizei in einem erbärmlichen Zustand sind. In der Polizeiakademie in Hann. Münden ist das sehr anschaulich zu betrachten.


Im Haus „Braunschweig“ empfängt die Polizei Niedersachsen die Besucher mit Zimmern ohne WC, Dusche oder wenigstens mit einem Waschbecken. Es gibt lediglich Gemeinschaftsduschen, Waschräume und WC. Das ist das Erste, was die Bewerber bei der Polizei Niedersachsen im Standort Hann. Münden zu sehen bekommen. Es sind jedoch nicht nur die Bewerber, die hier untergebracht sind, auch Lehrgangsteilnehmer werden hier untergebracht, da die Kapazitäten im renovierten Haus „Hannover“ nicht ausreichen.

Um die Kollegen jedoch milde zu stimmen, wurde ein Fernseher auf die Zimmer gestellt. Diese wiederum gibt es im Haus „Hannover“ nicht, eine Peinlichkeit sondergleichen. Bei den Frauenduschen sind direkt an der Eingangstür erst gar keine Vorhänge für die Duschkabine vorhanden. Aus den Wasserhähnen kommen mit dem Wasser tote Silberfische. Ein Duschraum ist komplett defekt, so dass man durch den Besprechungsraum des Dez. 20 gehen muss, um in die Dusche zu gelangen.

So behilft sich die PA dahingehend, dass Lehrgangsteilnehmer, die lediglich mit zwei Übernachtungen eingeplant sind, im Haus „Hannover“ schlafen. So können in einer Woche die doppelte Anzahl an Lehrgangsteilnehmern zufriedengestellt werden. Die Beschwerden halten sich im Rahmen, da Lehrgangsteilnehmer, die für eine Woche untergebracht werden, im Haus „Braunschweig“ schlafen. Auch hier sind die Zustände den Verantwortlichen seit langem bekannt, geändert werden können jedoch immer nur Kleinigkeiten. Für eine grundlegende Sanierung fehlen die Gelder. Wir fordern nunmehr zum wiederholten Male auf tätig zu werden und endlich ausreichende Geldmittel zur Verfügung zu stellen, um Unterkünfte, Büroräume und dergleichen in einen vernünftigen Zustand zu versetzen.

Wir betonen es immer wieder: Wertschätzung der Mitarbeiter/innen sieht anders aus.

Carsten Waldmann

Vorsitzender
Direktionsverband Lüneburg

 

 

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erstellt von DV Lüneburg zuletzt verändert: 12.03.2019 22:43
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Frerichs, Harald sagt
15.03.2019 17:27
Vor längerer Zeit wurde ich im Zuge einer SAFIR-Beschulung dort untergebracht und habe ernsthaft überlegt, wieder abzureisen. Steckdosen fielen aus der Wand, in den Duschen tobte der Schimmelpilz. Ich habe es zum Anlass genommen, an keiner weiteren Fortbildung dort mehr teilzunehmen. Wenn man sich überlegt, für was unsere Landesregierungen in der Vergangenheit Geld ausgegeben haben und zukünftig planen, so komme ich zu dem Schluss, dass wir überhaupt keine Wertschätzung genießen.
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