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Wer Sind die Täter beim Wohnungseinbruch?

23.02.2014 17:10

Eine Analyse zur Tat- und Tatverdächtigenstruktur

Wer Sind die Täter beim Wohnungseinbruch?

(Das Foto zeigt den BDK-Vorsitzenden Thomas David, Dr. Stefan Kersting und Sebastian Fiedler vom BDK-Landesverband v. l. n. r.)

Mit dem Thema „Wohnungseinbruch“ setzten sich die Teilnehmer der dies-jährigen Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes Hochsauerland im Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) am 13. Februar 2014 in Meschede aus-einander.

Der BDK-Vorsitzende im HSK, Thomas David, begrüßte neben dem Leiter der Kreispolizeibehörde, Dr. Karl Schneider, auch in diesem Jahr wieder Führungskräfte der Polizei sowie einen Vertreter des BDK-Landesvorstandes NRW.

Mit einem praxisorientierten Referat präsentierte Dr. Stefan Kersting von der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle des Landeskriminalamtes NRW (KKF) die bisherigen Forschungsergebnisse zur Tat- und Tatverdächtigenstruktur bei Wohnungseinbrüchen.

Eine wissenschaftliche Untersuchung des Phänomens „Wohnungseinbruch“ erbringt wichtige Hinweise für Bekämpfungs-konzeptionen und lässt Rückschlüsse auf die Wirksamkeit polizeilicher Maßnahmen zu, so Thomas David.

Im Fallzahlen-Vergleich mit anderen Regionen können wir uns im Hochsauerlandkreis, so der BDK-Vorsitzende, sicherlich glücklich schätzen. Wir leben in einem relativ sicheren Landesteil. Dennoch gilt der Grundsatz: „Jeder Wohnungseinbruch ist ein Wohnungseinbruch zu viel“.

Es ist darum richtig und wichtig, dieser Form der Kriminalität besondere Aufmerksamkeit zu schenken, trifft sie doch die Menschen in ihrer höchst persönlichen Privatsphäre.

Der BDK im Hochsauerland begrüßt daher, so Thomas David, dass der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen und auch die Leitung der Kreispolizeibehörde im HSK die Bekämpfung des Wohnungs-einbruchs als Schwerpunktaufgabe verstehen und das polizeiliche Handeln darauf ausrichten. Dennoch gilt es, die Anstrengungen zu erhöhen und das Augenmerk beispielweise auf folgende Aspekte zu richten:

  • die Präventionsarbeit durch Beratung von Bürgern im Hinblick auf technische Sicherungsmöglichkeiten an ihren Häusern ist als Teil eines wirksamen Bekämpfungskonzepts unerlässlich und auszuweiten;

  • der Einbruchschutz bei Gebäuden mit einem Mindeststandard an technischen Sicherungsvorkehrungen sollte verpflichtender Bestandteil einer Bauordnung werden;

  • der bereits seit Jahren geforderte und langsam einsetzende Verjüngungsprozess bei den völlig überalterten Kriminalkommissariaten ist nunmehr verstärkt anzugehen. Wir brauchen den „gesunden Mix“ von älteren, erfahrenen Ermittlern und jungen engagierten Nachwuchskräften, um bundes- und europaweit agierende Wohnungseinbrecher „dingfest machen zu können“;

  • eine ständige und kontinuierliche Fortbildung sowie der Informations- und Erfahrungsaustausch der Ermittler im Bereich Wohnungseinbruch ist wesentlicher Bestandteil von Ermittlungserfolgen.

 

 

erstellt von David, Thomas zuletzt verändert: 23.02.2014 17:46
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Monhof, Frank-Peter sagt
28.02.2014 12:05
Lieber BDK - ganz ehrlich: Fachbezogene Artikel sind ja gut und schön, aber ich vermisse den gewissen Biß, was die Personalstruktur, die Besoldung und die Indiepflichtnahme unseres Dienstherren angeht in Bezug auf Lebensarbeitszeit, Gesundheitsfürsorge und Pensionen angeht. Diese Themen verschwinden nach großem Getöse und angekündigten Klagen vor Verwaltungs- und sonstigen Gerichten in der Versenkung. Bitte beachten: die GEW strebt Klage bis zum EGH an in Bezug auf ein Streikrecht auch für Beamte. Hier spielt die Musik. Bitte mitmachen!!!
Albishausen, Wilfried sagt
28.02.2014 13:07
Der BDK macht mit! Schon von Anfang an. Die Vorbereitung einer direkten Verfassungsbeschwerde braucht etwas Zeit. In den nächsten Tagen ist es soweit. Kollege Bültmann aus Aachen wird persönlich nach Karlsruhe reisen und die Verfassungsbeschwerde dort "abgeben"! Darüber werden wir dann auch wieder berichten. Die Musterklagen vor verschiedenen Verwaltungsgerichten sind auch fertig und werden parallel eingereicht. Der BDK bereitet sich zudem auf den Landesdelegiertentag 2014 Anfang April vor. Mit genau diesen Themen. Also, wir sind dabei und machen auch die Musik dazu.