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Bäume umarmen, aber Menschen mit Fäkalien beschmeißen und verletzen

22.09.2018 08:54

Erneut wurden Kolleginnen und Kollegen im Hambacher Forst von sogenannten „Aktivisten“ mit Fäkalien beworfen und überschüttet. Wie widerwärtig geht es eigentlich noch?

Sich an Bäume fesseln, diese umarmen und betrauern, aber Menschen mit Fäkalien beschmeißen und durch den Bau von Fallen und den Beschuss mit Stahlkugeln erheblich verletzen wollen.

Wo bleibt die Distanzierung von diesen Taten und der Einsatz für die Menschen seitens der vor Ort handelnden Verbände, wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Campact oder Greenpeace?

Ja tatsächlich in den Uniformen stecken Menschen. Wie verhielte es sich wohl, wenn in den Uniformen streng geschützte Arten wie Bechsteinfledermaus, Springfrosch oder Haselmaus stecken würden?

Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte ist und wird nicht hoffähig. Hier stehen die Gesellschaft und somit auch die o.g. Verbände in der Verantwortung.   

Wir appellieren an alle friedlichen Demonstranten und Protestler, auch dies deutlich zu machen und wünschen ihnen bei der Wahrnehmung ihrer legitimen und schützenswerten Grundrechte einen guten Verlauf.

erstellt von Bezirksverband Koeln, BDK zuletzt verändert: 22.09.2018 08:54
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Thies, Joachim sagt
22.09.2018 11:58
Dieser Aufruf kann nur vorbehaltlos unterstützt werden. Und wie sähe es denn mal mit einer unmissverständlichen Distanzierung auch der Politiker aus, die gegen eine Rodung des Hambacher Forstes sind und teilweise auch zu den Demonstranten gehören? Oder wird dann das Argument ins Feld geführt, die Polizei habe durch ihren aufwändigen Einsatz maßgeblich zur Eskalation beigetragen? Ich wünsche den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen alles Gute und passt auf euch auf.
Dietlin, Stefan sagt
22.09.2018 15:21
Der Hambacher Forst ist nicht der Sherwood Forest und unsere Kolleginnen und Kollegen sind nicht die Schergen des Sheriffs von Nottingham!
Sollten sich sog. "Aktivisten" in romantischer Verklärung für Robin Hood und seine Bande der Geächteten halten, sei der Hinweis gestattet, dass selbst "Hyper-Aktivisten" friedlich und ohne Waffen zu demonstrieren haben. Was soll eigentlich den sog. "Aktivisten" vom Demonstranten unterscheiden, der sich (natürlich) an die Regeln der Demokratie hält? Mit dem Begriff "Aktivist" wird eigentlich eine besondere Zielstrebigkeit und die Erinnerung an vergangene DDR-Terminologie verbunden. Menschen, die sich z.B. durch Gewalttaten außerhalb von Recht und Gesetz stellen, sind weder sog. "Aktivisten" noch Demonstranten. Die dann zutreffenden Bezeichnungen lassen sich im StGB nachlesen.
Also lasst "Pfeil und Bogen" stecken und schadet nicht den "friedlichen Rebellen", die ihren Protest, wie Alan-a-Dale verbal vortragen. Bruder Tuck würde das auch so sehen, falls Euch noch etwas heilig sein sollte.