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BDK fordert neue Schwerpunktsetzung bei der Kölner Polizei

04.08.2011 07:00

Nach der Entscheidung des Innenministeriums, dem PP Köln im Rahmen der jährlichen Kräfteverteilung (BKV) zum 01.09. keinen spürbaren Personalzuwachs zuzusprechen, obwohl dies aufgrund nachgewiesener besonderer Belastungssituation von vielen im Kölner Polizeipräsidium erhofft worden war, sieht der BUND DEUTSCHER KRIMINALBEAMTER (BDK) -Bezirksverband Köln- nun dringenden örtlichen Handlungsbedarf.

Wenn, wie vorliegend, eine personelle Unterstützung ausbleibt, ist es allerhöchste Zeit so schnell wie möglich „alle Aufgaben und Tätigkeitsfelder“ mit denen sich die Kölner Polizei beschäftigt, auf den Prüfstand zu stellen. Die Kriminalität in Köln befindet sich nach wie vor auf einem hohen Niveau und ist in Teilbereichen sogar weiter ansteigend. Deshalb muss, so bitter dies auch sein mag, das polizeiliche Kürprogramm vernachlässigt und in das polizeiliche Pflichtprogramm investiert werden. Wenn ein Unternehmen in der freien Wirtschaft die Insolvenz vor Augen hat, dann unternimmt es alle nur erdenklichen Anstrengungen nach möglichen Einsparmöglichkeiten zu suchen, um das Kerngeschäft zu stärken.

Genau dies ist aus Sicht des BDK jetzt der einzig gangbare Weg, erklärte der Vorsitzende der Kripo-Gewerkschaft Rüdiger Thust. Es muss unser aller Ziel sein, die Funktionsfähigkeit der Kölner (Kriminal-)Polizei zu erhalten. Der Kölner Polizeipräsident wird sich zusammen mit seinen Direktionsleitern dieser gewiss nicht leichten Aufgabe stellen müssen. Der BDK wird dabei gerne behilflich sein.

Die Kommissariate der Kölner Kripo arbeiten seit Jahren am Limit. Sie müssen sich mit immer neuen und komplexen Erscheinungsformen der Kriminalität, neuen Tätern und der Internationalisierung des Verbrechens auseinandersetzen. Darüber hinaus werden die „Großstadtermittler“ regelmäßig wie selbstverständlich in hoher Zahl zu einer Vielzahl von Sonder-/Großeinsätzen herangezogen. Ausreichender personeller Nachersatz ist seit Jahren Fehlanzeige. Die Überalterung der Kölner Kripo ist erheblich. Nur „6“ Beamte sind unter 30 Jahren.

Die Kölner Kripo braucht dringender denn je kurz- bis mittelfristig eine spürbare Personalverstärkung, mindestens jenseits der Zahl 50, um ihren gesetzlichen Auftrag der Straftatenverhütung und -verfolgung professionell wahrnehmen zu können, fasst der BDK Vorsitzende zusammen und stellt damit klar, was er unter polizeilichem Pflichtprogramm und der Erwartungshaltung des BDK versteht.

erstellt von Bezirksverband Koeln, BDK zuletzt verändert: 11.08.2011 18:59
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