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Aktuelles

Hier halten wir Euch auf dem Laufenden...

09.04.2019

Antrittsbesuch bei der ALinPol

Der Vorsitzende des BdK Bezirksverbands Lippe im Gespräch mit der Abteilungsleiterin Polizei der KPB Lippe am 09.04.2019

Es war ein guter Antrittsbesuch bei unserer neuen Abteilungsleiterin der Polizei in Lippe. Das möchte ich vorwegnehmen.

Unser Gespräch fand in vertrauensvoller Atmosphäre statt und Frau PDin Picker nahm sich viel Zeit, um über die Belange der Kolleginnen und Kollegen der Kreispolizeibehörde Lippe zu sprechen. Sicher waren die Themen rund um die Vorkommnisse der EK Camping bestimmend, zumal hieraus auch umfangreiche Änderungen in der Aufbauorganisation der KPB Lippe zu erwarten sind.

Thematisiert wurde nochmals der Besuch unseres Innenministers Herbert Reul am 28.03.2019 in Lippe, die Auswirkungen der teilweise überzogenen Medienschelte auf die Mitarbeiterschaft der KPB, aber auch die Möglichkeiten und Chancen, die sich hieraus für die Behörde ergeben.

Die anstehende Umorganisation der Dir.K vor dem Hintergrund des Personalmangels war ein bestimmendes Thema. Hier ist viel politische Arbeit durch den Landrat von Nöten, wie auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nach Innen durch die Führung der Behörde. Die mögliche Schließung von 2 kriminalpolizeilichen Standorten, dem Wegfall eines kompletten Kommissariats und eine in Lippe nie da gewesene Zentralisierung der Deliktsfelder in „Inseln“ –zum Nachteil der Regionalität- werden von allen Angehörigen der KPB eine starke Veränderungsbereitschaft /-akzeptanz erwarten lassen.

Hier wurde im Gespräch festgestellt, dass Frau Picker sich der Risiken aber auch der Möglichkeiten bewusst ist, die eine so starke Veränderung mit sich bringt, insbesondere auch für den einzelnen Betroffenen.

Auch die geringe Polizeidichte von 1,1 Beamtinnen und Beamten auf einen Bevölkerungsanteil von 1000 Personen wurde nochmals in den Fokus gerückt. Die BKV als alleiniges Berechnungsmittel, wie von Herrn Reul erläutert, ist für den Kreis Lippe nicht auskömmlich. Die BKV ist als Grundlage der Personalverteilung in NRW sicher grundsätzlich geeignet, muss jedoch bei einer festgestellten Fehlentwicklung nachgebessert werden. Diese Erwartungshaltung zieht sich durch die Mitarbeiterschaft der KPB Lippe bis hin zum Behördenleiter. Das IM NRW räumt eine personelle Unterdeckung der KPB Lippe selbst ein, nicht zuletzt durch die Dreingabe von 12 zusätzlichen PVB im Rahmen der Grundsicherung.

Erfreut war ich auch von dem Ansinnen der ALinPol in Bezug auf die Spezialisierung und Fortbildung der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung, welche sich nicht zuletzt aus den Notwendigkeiten der anstehenden Umstrukturierung ergibt. Dieser Gedanke entspricht auch der Zielrichtung des BdK hinsichtlich der Notwendigkeit einer frühzeitigen Ausrichtung des Bachelorstudiums auf die zukünftige Verwendung der polizeilichen Einsteiger. Die sogenannte „Y-Ausbildung“ wird in Hessen bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert.

Es bleibt der Rückblick auf ein gutes Gespräch und der Wunsch auf eine stete gute Zusammenarbeit.

Frau Picker, wir wünschen Ihnen ein gutes Gelingen in allen Belangen bei der Neuausrichtung der KPB Lippe.

für den Vorstand

Marko Börner

 

Vorsitzender des BdK BV Lippe 



16.12.2018

was hat uns da Jahr 2018 gebracht - ein Ausblick in das Jahr 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

das Jahr 2018 war kein einfaches Jahr und doch haben wir alle wieder unter Beweis gestellt, dass die Kriminalpolizei in Lippe, und damit meine ich ALLE Angehörigen der Kriminalpolizei, Tarifbeschäftigte und Beamte, versteht, mit ihren vielfältigen Aufgaben vorbildlich umzugehen.

 

Auch wenn wir das Jahr 2018 wieder gemeistert haben, so heißt das jedoch nicht, dass es der Kriminalpolizei in Lippe und der Kreispolizeibehörde gut geht.

Die Behörde stellt aus Sicht der Polizeidichte nach wie vor die Kreispolizeibehörde in NRW dar, welche die wenigsten Beamtinnen / Beamten im Verhältnis zur Bevölkerungsmenge beschäftigt. Dies merken wir im Berufsalltag täglich und es geht uns nicht gut damit.

Der Personalmangel ist allenthalben zu spüren, neu ausgebildetes Personal versickert u.a. in den Landesoberbehörden und kommt nicht in den Kreispolizeibehörden an. Das Verhältnis zwischen der Anzahl der Kolleginnen / Kollegen, welche in Pension gehen, zu der Anzahl der nach Lippe hinzuversetzten Kolleginnen / Kollegen hinkt und wird erwartungsgemäß noch einige Jahre weiter dazu führen, dass die/der Einzelne deutlich stärker belastet wird.

Es werden derzeit neue Organisationsstrukturen erarbeitet, mit denen wir diesen Herausforderungen trotzen sollen. Diese Änderungen werden bei Umsetzung weh tun, ein Nutzen bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, wenn wir uns nicht umorganisieren, wird die Arbeitsbelastung für den Einzelnen schon bald nicht mehr händelbar sein.

 

Der BdK in Lippe hat in 2018 wieder mehrfach auf diese Situation aufmerksam gemacht. Es wurden mehrere Gespräche mit dem Abteilungsleiter Polizei und dem Landrat des Kreises Lippe geführt. Auch wurde im Sommer, zeitig vor dem Personalverteilungstermin 01.09.2018, ein offener Brief an den Abteilungsleiter Polizei formuliert und in der Behörde verteilt.

Die dort formulierte Situationsanalyse der Kriminalpolizei Lippe samt der erwarteten Personalverstärkung in diesem Bereich trug wenig Früchte. Heute geht es der Kriminalpolizei in Lippe personaltechnisch schlechter denn je.

Eine spürbare Entlastung konnte durch neu eingestellte Polizeiverwaltungsassistenten bislang nicht festgestellt werden.

 

Das nächste Jahr wird uns voraussichtlich neben organisatorischen Umstrukturierungen, weiteren Personalabbau auch einen Anstieg der Fortbildungsstunden abringen. Das neue Polizeiverwaltungssystem VIVA (berühmt, berüchtigt, gefürchtet) hält auch in Lippe Einzug. Wir alle haben eine große Erwartungshaltung an die avisierten Schulungsmaßnahmen, die uns den Umgang mit diesem IT-Kraken lehren sollen.

 

Der BdK schaut nicht tatenlos zu, wie die Kriminalpolizei in NRW zu einem zahnlosen Tiger der Deliktsverwaltung mutiert. Auf Landesebene wird immer wieder das politische Gespräch mit den Fraktionen und der politischen Führung gesucht. Derzeit läuft eine intensive Erhebung über den tatsächlichen Zustand der Kriminalpolizei, die die Grundlage weiterer Gespräche und Forderungen darstellen wird.

 

In einem sind wir jedoch alle einig...eine deutliche Verjüngung der Kriminalpolizei muss oberste Priorität haben. Dies stellt daher DIE Forderung der nächsten Jahre dar.....zu erreichen durch einen eigenen Bachelor-Studiengang an der FHöV-NRW.

 

Wir, der BdK-Lippe, wünschen Euch auf diesem Wege eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr 2019

 

Auch in 2019 werden wir uns für Euch einsetzen!!

 

für den Vorstand

Marko Börner

 

 

08.01.2018

Antrittsbesuch beim Landrat des Kreises Lippe

Nachdem bereits am 30.11.2017 ein Antrittsbesuch des neu gewählten 1. Vorsitzenden, KHK Marko Börner, beim Abteilungsleiter der Polizei im Kreis Lippe erfolgte, kam es am 08.01.2018 zu einem Treffen mit dem Landrat des Kreises Lippe, Herrn Dr. Axel Lehmann. Herrn Dr. Lehmann wurden die Aufgaben und Ziele des BdK auf Bundes- und Landesebene vorgestellt, jedoch auch die Aufgabenwahrnehmung des BdK Bezirksverbandes in Lippe.

In diesem Zusammenhang wurde Herrn Dr. Lehmann der Vorstand unseres Bezirksverbandes benannt.

 

Herr Börner stellte die prägnantesten Probleme der Kreispolizeibehörde Lippe dar, welche zweifellos von der Problematik des Personalmangels in allen Direktionen angeführt wird. Herr Dr. Lehmann sieht diese Problematik ebenfalls als die dringenste zu lösende Aufgabe an und sicherte zu, sich weiterhin zum Wohle der Behörde hier einzubinden. Weitere Kontakte mit der Landesregierung sind hier geplant.

 

Weiterhin wurden die Rahmenbedingungen im Bereich der Bachelorausbildung, insbesondere im Bereich der Direktion Kriminalität (Tutorenbelastung vor dem Hintergrund fehlender Arbeitsplätze und PCs), dargelegt. Herrn Dr. Lehmann wurde in diesem Zusammenhang auch die Polizeiausbildung des Landes Hessen (sog. Y-Ausbildung) vorgestellt, welche für die Kriminalpolizei in Hessen deutliche Vorteile gegenüber dem Modell NRW birgt. Die hessische Kriminalpolizei wird seitdem deutlich verjüngt.

 

In diesem Zusammenhang wurde auch die Personalstärke der lippischen Kriminalpolizei thematisiert. Aufgabenzuwächse, Verschiebungen der Priorität und altersbedingte Pensionierungen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass der eigentliche Ermittlungsdienst personell geschrumpft ist. Die Belastung hat jedoch in allen kriminalpolizeilichen Bereichen deutlich zugenommen, da die Ansprüche immanent je Delikts-/Aufgabenbereich gestiegen sind. Herrn Dr. Lehmann wurde verdeutlicht, dass eine weitere Reduzierung des Personalkörpers der Kriminalpolizei unmittelbare Folgen für das Sicherheitsgefühl der lippischen Bevölkerung haben wird. Ermittlungserfolge werden ausbleiben und die Aufklärungsquote wird sinken. Zustände, die niemanden von Nutzen sein können, außer dem polizeilichen Gegenüber….

Wir führten ein ausgewogenes vertrauensvolles Gespräch, welches für die zukünftige Zusammenarbeit eine gute Basis bildet.

(bö)


30.11.2017

Antrittsbesuch beim AlPol der KPB Lippe

Am 30.11.2017 erfolgte der Antrittsbesuch des neu gewählten 1. Vorsitzenden, KHK Marko Börner, beim Abteilungsleiter der Polizei des Kreises Lippe, Herrn PD Stienkemeier. Herr Börner stellte den neuen Vorstand des BdK BV Lippe-Detmold vor.

Gegenstand des Gespräches waren landespolizeiliche Themen wie Ausbildungsgänge bei der Polizei des Landes NRW im Vergleich mit den Ausbildungsgängen des Landes Hessen (dort eingeführte sog. Y-Ausbildung mit einem separaten Studiengang Kriminalpolizei), Stand der Bestrebungen der Überarbeitung der BKV und Problematik der Polizeidichte in NRW und insbesondere im Bereich der KPB Lippe. Herr Börner würdigte ausdrücklich die Bestrebungen der Behördenführung, die Landesregierung auf den lippischen Missstand einer Polizeidichte von 1,1 Beamten auf 1000 Personen Bevölkerung aufmerksam zu machen.

Darüber hinaus wurde jedoch auch die problematische Situation der Tutoren bei der Direktion Kriminalität dargestellt, die sich insbesondere in den fehlenden Arbeitsplätzen (Schreibtische / PCs) für Bachelor und der damit einhergehenden Doppelbelastung der Tutoren äußert.  Hinterfragt wurde auch, ob es tatsächlich geplant sei, WdF als stellv. L / KK einzusetzen, was Herr Stienkemeier ausdrücklich negierte. Bezüglich der Verteilung zukünftig zugewiesenen Personals auf die Direktionen gab Herr Stienkemeier an, dass die anstehende Überarbeitung der BKV hierfür einen wichtigen Eckpunkt darstelle. Er habe jedoch nicht die Absicht, die Direktion Kriminalität des Kreises Lippe auf BKV-Stärke zurückzuführen.

 

Das Gespräch fand in einer vertrauensvollen Atmosphäre statt. Sowohl der AlPOL als auch der Vorstand des BdK BV Lippe-Detmold stehen jederzeit gegenseitig als Ansprechpartner zur Verfügung. (bö)

 

17.10.2017

Neuer Vorstand gewählt

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BdK) Der BdK-Bezirksverband Lippe-Detmold hat in seiner Jahreshauptversammlung vom 17.10.2017 seinen Vorstand neu zusammengesetzt und einstimmig für 3 Jahre gewählt. Gewählt wurden: 1.Vorsitzender Marko Börner; 2. Vorsitzender Matthias Erler; Geschäftsführer Stefan Klaes; stellv. Geschäftsführer Markus Ott; Finanzen Stephan Schmalsch (alle Angehörige der Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde Lippe). Der BdK nimmt sich im besonderen Maße der Anliegen der Angehörigen, Tarifbeschäftigte und Kriminalbeamtinnen /-beamten, der Kriminalpolizei an, wobei auch immer wieder fachlich fundierte kriminalpolitische Stellungnahmen zu aktuellen Themen angetragen werden. (bö)

 

Das Jahr 2017...

Bereits im Oktober 2016 haben wir darauf hingewiesen, dass die lippische Kriminalpolizei 2016 und 2017 über 10 % der Kolleginnen und Kollegen durch Ruhestand verliert.

Insgesamt hat die Polizei in Lippe bereits in den letzten Jahren deutlich Federn gelassen, so wurden über 60 Stellen durch das Düsseldorfer Innenressort nicht nachbesetzt.

Unser Erfolg, die KPB Lippe war in den letzten Jahren immer einer der sichersten Kreispolizeibehörden in NRW, zuletzt mehrfach die sicherste Behörde, wird uns nunmehr offensichtlich zum Verhängnis.

Das Personal in NRW wird mittels der sog. BKV auf die Behörden verteilt. Die BKV stellt eine statistische Berechnungsgrundlage dar, welche zahlreiche Faktoren bei der Verteilung des Personals einbezieht, u.a. auch den Erfolg der Arbeit. Nicht einbezogen wird z.B. die Größe des Zuständigkeitsbereiches.

Dies hat dazu geführt, dass Lippe mittlerweile die geringste Polizeidichte in ganz NRW aufzuweisen hat und zwar mit einem deutlichen Abstand zu den im Ranking davor liegenden Behörden.

Was hat das für Folgen für Lippe? Auf den Punkt gebracht, muss sich die Polizei auf ihre ureigensten Aufgaben besinnen. Für die gleichen bzw. zunehmenden Aufgaben stehen bereits derzeit und zukünftig immer weniger Polizeibeamte zur Verfügung. Dabei wird die Sicherheitslage nicht einfacher...

 

Hält die Landesregierung an der konsequenten Umsetzung der BKV fest, kann Lippe nur durch eine fortgesetzte "Grundsicherung" personaltechnisch überleben.

Unser Innenminister Jäger bekannte sich zuletzt am 17.05.2016 in der BDK - Landesvorstandssitzung mangels geeigneter Alternativen eindeutig zur BKV.

Die Verteilung des Personals in den einzelnen Polizeibehörden obliegt seinen Aussagen nach ausschließlich dem Abteilungsleiter Polizei und nicht dem Innenministerium.

Damit gibt er der Verantwortung für die Verteilung von Personal und Ressourcen vor Ort ein Gesicht.

Diese Verantwortung beinhaltet eben auch eine funktionsfähige Kriminalpolizei. Eine Reduzierung der Kriminalpolizei auf BKV-Stärke (gewollt oder auch ungewollt), wie landesweit teilweise bereits erfolgt, wird fatale Folgen nach sich ziehen. Vorbei dann die Zeiten, in denen der Kreis Lippe sich "sicherster Kreis NRWs" nennen durfte....

Der Verlust von Fachwissen, jugendlichen Engagements und Zeitkomponenten wird schwer wiegen. Für manchen Kollegen werden diese Komponenten massive Folgen haben, nicht nur beruflich...

 

Dem Innenressort in Düsseldorf wurden durch die lippische Behördenleitung bereits mehrfach die bestehenden Auswirkungen und zu erwartenden Entwicklungen in offenen Briefen mitgeteilt...

Auch die Regionalpolitik hat sich des Themas angenommen...

Aber:

Eine eindeutige Reaktion aus Düsseldorf steht immer noch aus...

Euer Vorstand im April 2017 (bö)

 

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erstellt von BDK zuletzt verändert: 11.04.2019 18:36
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