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Mitgliederhauptversammlung am 28.04.2016

29.04.2016 18:00

Am 28.04.2016 führte der Bund Deutscher Kriminalbeamter, BDK in Greven seine Mitgliederhauptversammlung durch. Im Rahmen der Hauptversammlung begrüßte der BDK Steinfurt den BDK Landesvorsitzenden NRW Sebastian Fiedler als Gast.

Am 28.04.2016 führte der Bund Deutscher Kriminalbeamter, BDK in Greven seine Mitgliederhauptversammlung durch. Mit großer Mehrheit wählten die Mitglieder den 47jährigen Kriminalhauptkommissar Ingo Knobbe zu ihrem neuen Vorsitzenden. Der aus Ibbenbüren stammende Ingo Knobbe ist seit 1986 Polizeibeamter und seit fast 20 Jahren bei der Kripo im Kreis Steinfurt in unterschiedlichsten Funktionen tätig. Er löst damit den bisherigen Vorsitzenden Manfred Bruns ab, der aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stand. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich ausdrücklich bei Manfred Bruns für seine verdienstvolle Tätigkeit im BDK und für die Kripo Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde Steinfurt. Der neu gewählte Vorstand wird ergänzt durch Martina Hinnah und Thomas Austrup. Beide sind ebenfalls seit Jahren als Kriminalbeamte im Kreis Steinfurt tätig. Im Rahmen der Hauptversammlung begrüßte der BDK Steinfurt den BDK Landesvorsitzenden NRW Sebastian Fiedler als Gast. Sowohl Ingo Knobbe als auch Sebastian Fiedler nahmen zu aktuellen kriminalpolitischen Themen Stellung. Dabei ging es auch um die stark gestiegene Zahl von Wohnungs- und Geschäftseinbrüchen, unter der auch die Bevölkerung im Kreis Steinfurt zu leiden hat. Sebastian Fiedler machte deutlich, „wenn man angesichts dieser dramatischen Kriminalitätsentwicklung der Bevölkerung vermitteln wolle, sie müsse selbst auf sich aufpassen, sei das nicht nur eine Zumutung sondern auch ein kriminalpolitischer Stockfehler.“ Einig war man sich in der Einschätzung, dass es sich bei der Einführung des Einbruchsradars nur um hilflose Symbolpolitik handelt. „Die wahren Ursachen, nämlich ein jahrelanges Kaputtsparen von Justiz und Polizei, zu geringe Einstellungszahlen und ein falsches Ausbildungskonzept hat die Politik zu verantworten“, so Ingo Knobbe in seinem Statement. Sebastian Fiedler ergänzte: „Polizisten stellen sich nicht selber ein, in NRW fehlen tausende Kriminalbeamte“. Denn kaum ein Bürger weiß, dass Nordrhein-Westfalen zu den Bundesländern gehört, die aktuell über keine Ausbildung für die Kriminalpolizei verfügen. Neu eingestellte Polizeibeamte werden für den Wach- und Wechseldienst ausgebildet. Bei einer späteren Verwendung in der Kripo müssen sie dann zeit- und kostenintensiv fortgebildet werden.
erstellt von Bruns, Manfred zuletzt verändert: 01.06.2016 20:14
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