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Streit innerhalb der GdP über Personalprobleme bei K ? Bericht der Rheinzeitung vom 31.05.2018

18.07.2018 07:50

In der Rheinzeitung vom 31.05.18 wird ausführlich über einen internen Streit der GdP mit dem ehemaligen und durchaus streitbaren Kreisgruppenvorsitzenden Detlef Maurer berichtet. Grund der Auseinandersetzung sei angeblich ein Flugblatt aus Koblenz, in dem der Kreisgruppenvorsitzende die Probleme bei der Kriminalpolizei negiert. Angeblich habe die Kripo Koblenz keine Nachwuchsprobleme!

In der Rheinzeitung vom 31.05.18 wird ausführlich über einen internen Streit der GdP mit dem ehemaligen und durchaus streitbaren Kreisgruppenvorsitzenden Detlef Maurer berichtet.

Grund der Auseinandersetzung sei angeblich ein Flugblatt aus Koblenz, in dem der Kreisgruppenvorsitzende die Probleme bei der Kriminalpolizei negiert. Angeblich habe die Kripo Koblenz keine Nachwuchsprobleme!

Nach Ansicht des höchsten freigestellten Gewerkschaftsfunktionärs des Landes, Ernst Scharbach, habe Maurer (gemäß RZ) „jedweden Anstand gewerkschaftlichen Umgangs miteinander verletzt“. Daraufhin folgte die Suspendierung, die aber derzeit auf Eis gelegt wurde, so die Rheinzeitung.

Aber nun zum Flugblatt: Natürlich hatte der BDK dieses verwundert zur Kenntnis genommen und wunderte sich noch mehr über die Auswüchse. Fakt ist, dass die Bewerberlage zur Kriminalpolizei seit Jahren in den meisten Bereichen nach wie vor desolat ist. Das PP Koblenz ging bislang sogar so weit, dass es jeden Bewerber zu K nimmt, ohne eine Eignung zu prüfen. Die Bewerbung muss ja schließlich genügen, so die Ansicht der dortigen Gewerkschaftsfunktionäre. Die Behördenleitung fordert zumindest die Bestätigung der Geeignetheit in den PRaktika als Voraussetzung und damit als Ersatz für das Auswahlgespräch. Aber trotz dieser Regelung, die nicht Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozesses zu Sinn und Zweck eines Auswahlverfahrens ist, sondern schlichtweg von der Faktenlage der desaströsen Bewerberlage dominiert wurde und die bislang noch einzigartig im Land ist, reichen die Bewerberzahlen dort nicht aus, die Personaldefizite, die bereits bestehen und sich durch weitere Ruhestandsversetzungen fortsetzen, auszugleichen.

Das Gros der Bewerber ist zwischenzeitlich Frauen, deren nachvollziehbare Motivation sich auch mit dem Thema Familienplanung erklären lässt. Folglich müsste bei der Kriminalpolizei – so wie dies z.B. wegen GAP bei einigen WSD-Dienststellen auch geschieht, nur noch in „Vollzeitäquivalenten“ (VZÄ) gerechnet werden.

Aber auch in anderen Polizeipräsidien ist die Personalsituation bei K nicht viel besser. Besonders betroffen sind das PP Mainz sowie das LKA, was mitunter auf die dort vorhandenen Konkurrenzen auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen sein dürfte. Ein Lösungsansatz, den der BDK vorgeschlagen hat, ist die spartenbezogene Ausbildung während des Studiums. Ein Vorschlag, der immer noch von der großen Polizei-gewerkschaft stets vehement abgelehnt wird, auch weil die Kripo sich angeblich nicht um ihren Nachwuchs kümmert und auch ansonsten Änderungen der Personalsituation bei K nicht notwendig seien.

Genau an dieser Stelle wird es abstrus, wenn die gleichen Personen, die solche Probleme jahrelang negieren, nun einen – sicherlich oftmals unangenehmen – Mitstreiter wegen kritischer Betrachtungen ausschließen.

 

erstellt von BDK LV RP zuletzt verändert: 18.07.2018 07:59
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