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Tarifverhandlungen 2019 - Gemeinsame Kundgebung in Saarbrücken

02.03.2019 13:54

Am 26.02.2019 streikten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Saarbrücken. Mehr als 2200 Teilnehmer, Beschäftigte aus Polizei, Justiz, Wissenschaft und Erziehung, Kliniken und Finanz-ämtern zogen in einem gemeinsamen Protestzug für eine leistungsgerechte Bezahlung von der Ecke St. Johanner Straße / Trierer Straße zum Staatstheater.

Zwei Tage vor Beginn der dritten und möglicherweise vorentscheidenden Verhandlungsrunde sollte damit ein Zeichen gesetzt werden. Hierzu hatten Beschäftigte des Landesdienstes ihre Arbeit niedergelegt, um mit einem ganztägigen Warnstreik den Druck auf die Arbeitgebergemeinschaft (TdL) zu erhöhen.

Der Vorsitzende des BDK Saarland im Gespräch mit Eugen Roth, Stv. Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland

Ein wettbewerbsfähiger öffentlicher Dienst ist Grundlage eines funktionierenden Staates und gleichzeitig Garant für das föderale Prinzip des Bundes und der Länder. Das Einkommensniveau der im öffentlichen Dienst Beschäftigten im Saarland hinkt Bund und Ländern in frappierender Weise hinterher. Der Vorsitzende des dbb Saar, Ewald Linn, betonte auf der zentralen Kundgebung in Saarbrücken vor dem Staatstheater:

Ewald Linn, Landesvorsitzender dbb Saar

„Unser Ziel in dieser Einkommensrunde bleibt, den öffentlichen Dienst attraktiver zu machen.“ Die Länder hätten in den letzten Jahren ihre Haushalte saniert und dabei ihr Personal vergessen. Nun liefen die Bundesländer Gefahr, im Wettbewerb um die besten Köpfe ins Hintertreffen zu geraten. „Die freie Wirtschaft, aber auch der Bund und die Kommunen – sie alle sind den Ländern da einen großen Schritt voraus“, so Linn weiter.

Blick vom Podium aus auf die große Zahl von Unterstützern

Für die laufende Einkommensrunde fordern die Gewerkschaften von der Landesregierung eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro und dabei das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamt*innen zu übertragen.

Der Vorstand des BDK Saarland für Euch vor Ort

Im Saarland sind ca. 48000 Beschäftigte von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) betroffen.

Hierzu gehören knapp 14.000 Tarifbeschäftigte des Landes, mehr als 15.750 Beamt*innen, Richter*innen, etwa 14.750 Versorgungsempfänger*innen des Landes, über 3.700 Beamt*innen der Kommunen sowie 1.700 Versorgungsempfänger*innen der Kommunen, auf die der auszuhandelnde Tarifabschluss übertragen werden soll.

 

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 28. Februar / 1. März 2019 (Potsdam) vorgesehen. Sollte auch die dritte Verhandlungsrunde nicht zu einer Einigung führen, sind weitere Protestveranstaltungen geplant.

 

Der Landesvorstand

erstellt von Blanckenhorn, Dirk zuletzt verändert: 02.03.2019 13:54
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