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Besoldungspläne der Landesregierung bedürfen der Nachbesserung

Bund Deutscher Kriminalbeamter bekräftigt DGB - Kritik am Einbau gekürzter Sonderzahlungen in das Grundgehalt

Saarbrücken, 03.06.2009. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) im Saarland befürwortet grundsätzlich eine Neugestaltung der Beamtenbesoldung, kritisiert wie der Deutsche Gewerkschaftsbund jedoch den von der Landesregierung geplanten Einbau der im Jahr 2006 stark reduzierten Sonderzahlungen in das monatliche Grundgehalt.

Der BDK - Landesvorsitzende Michael Rupp erklärt hierzu: "Unser Weihnachtsgeld wurde seitens des Dienstherrn in der Vergangenheit mehrfach gekürzt. Es wurde eingefroren und verblieb seit 1993 jahrelang auf dem damaligen Niveau, was einem Abschmelzen gleichkam. Mit dem Sonderzahlungsgesetz 2006 wurden die Zahlungen erneut drastisch gekürzt. Das Urlaubsgeld wurde für die Besoldungsgruppen ab A 9 komplett gestrichen. Der BDK kämpft seit Jahren darum, dass die Sonderzahlungen wieder erhöht werden. Erst hiernach würde ein Einbau in das monatliche Grundgehalt für uns wirklich Sinn machen."

Rupp kann aber gleichzeitig auch die Argumente des Deutschen Beamtenbundes (dbb) Saar nachvollziehen, wonach der Einbau des Weihnachtsgeldes in das monatliche Grundgehalt viele Vorteile mit sich brächte. So könne der Gesetzgeber zukünftig nicht einfach nach Kassenlage die Zahlung von Sonderzahlungen komplett streichen, was bei der derzeitigen Wirtschaftslage zu befürchten wäre. Weiterhin würden die Sonderzahlungen mit jeder "regulären" Besoldungserhöhung ebenfalls ansteigen.

Der Landesvorsitzende erklärt abschließend: "Wir müssen uns, wenn wir im bundesweiten Vergleich und in der Konkurrenz mit der freien Wirtschaft um geeignete Bewerber für den Polizeidienst mithalten wollen, über weitere Verbesserungen des Besoldungssystems Gedanken machen. So ist es nach unseren Vorstellungen dringend notwendig auch die Stellenzulagen für die Polizei, Feuerwehr und Justiz in das Grundgehalt mit einfließen zu lassen, damit diese ruhegehaltsfähig bleiben. Für den BDK ist aber insbesondere wichtig, dass der Beruf Kriminalist in Gänze aufgewertet wird und grundsätzlich eine Einstufung in höhere Besoldungsgruppen erfolgt."

Michael Rupp, Landesvorsitzender, Tel. 0160/2617932 o. 0681/962-3024

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erstellt von BDK zuletzt verändert: 15.09.2010 10:39
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