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Der Staat als Waffenhändler

Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert erneuten Verkauf von Polizeiwaffen

Saarbrücken, 21.01.10. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) im Saarland kritisiert die Haltung der saarländischen Landesregierung, auch weiterhin am Verkauf ausgemusterter Polizeiwaffen festzuhalten, heftig. Wie das Fernsehmagazin Frontal21 in "Nachgehakt" am 19.01.10 berichtete, veräußerte das Saarland erneut 440 Pistolen des Typs P9S, obwohl der ehemalige Innenminister und jetzige CDU - Fraktionsvorsitzende Klaus Meiser in einem Interview am 06.08.2009 noch verkündete, dass der rein ökonomische Aspekt bei dieser Frage in keinem Fall dominieren dürfte.

Der Vorsitzende der Kripo-Gewerkschaft Michael Rupp erklärt hierzu: "Viele, wenn nicht sogar die überwiegende Zahl der Bundesländer verzichten zwischenzeitlich auf einen Verkauf ausgemusterter Dienstwaffen und vernichten diese. Ich hätte mir gewünscht, dass das Saarland diese Haltung ebenfalls annimmt. Unfassbar ist jedoch, dass die Waffen aktuell im Internet als unverzichtbare Sammlerstücke mit Behördenstempel für jedermann zum Verkauf angeboten werden."

Rupp befürchtet, dass die Polizeiwaffen auf diesem Weg eventuell in falsche Hände geraten und für Straftaten benutzt werden könnten.

"Nicht auszudenken, wenn beispielsweise mit einer solchen Pistole des Kalibers 9mm ein Amok - Lauf an einer Schule verübt wird und Kinder sterben müssten. Die Politik macht sich einfach unglaubwürdig, wenn sie den Bürger einerseits zur Abgabe privater Schusswaffen auffordert, sie andererseits diese aber selbst veräußert. Unabhängig von der Entscheidung anderer Bundesländer sollte das Saarland hier Vorbild sein und ausgemusterte Waffen zukünftig verschrotten!"

Michael Rupp, Landesvorsitzender, Tel. 0160/2617932 o. 0681/962-3024


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erstellt von BDK zuletzt verändert: 15.09.2010 10:42
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