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Löschen und Sperren - Kinderpornografie konsequenter bekämpfen!

Bund Deutscher Kriminalbeamter befürwortet Umsetzung der EU - Richtlinie Saarbrücken, 30.03.10. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) im Saarland begrüßt die aktuellen Vorschläge aus Brüssel für ein konsequenteres Vorgehen gegen Kinderpornografie und für eine Verbesserung des Kinderschutzes im Internet.

Der Landesvorsitzende Michael Rupp erklärt hierzu: "Löschen und notfalls Sperren, dies ist die Formel auf die sich die Mitgliedsstaaten verständigen sollten. Natürlich muss alles getan werden, um Seiten mit kinderpornografischem Inhalt unmittelbar aus dem Web zu entfernen. Falls dies nicht gelingt, sollte eine Sperrung als zweiter Schritt aber ebenfalls möglich sein. Diese Sperren sind zweifelsfrei technisch zu umgehen, ein solches Vorgehen des Täters kann aber im Falle seiner Verurteilung strafverschärfend wirken."


Rupp führt aus, dass eine Strafbarkeit des sogenannten Groomings sowie des zielgerichteten Suchens und Betrachtens von Kinderpornografie wichtige Signale der Gesellschaft seien, dass ein solches Verhalten nicht toleriert wird. Sein Verband fordere aus diesem Grund bereits seit längerem eine Erhöhung der Strafandrohung für den Besitz von Kinderpornografie.

Der Vorsitzende der Kripo - Gewerkschaft abschließend: "Es ist erschreckend und nicht nachvollziehbar, dass nach Schätzungen täglich tausende Bundesbürger Internetseiten mit Bildern aufrufen, die u.a. den realen schweren sexuellen Missbrauch von Kleinstkindern zeigen.

Die Kripo ist allerdings derzeit weder personell noch materiell in der Lage, alle diese Fälle aufzudecken und die "Nutzer" zu ermitteln. Wir konzentrieren uns insbesondere darauf, die Opfer zu identifizieren und deren möglichen weiteren Missbrauch zu verhindern. Unsere Arbeit wird jedoch durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Vorratsdatenspeicherung zusätzlich erschwert, da wir bis zu einer gesetzlichen Neuregelung nur einen sehr beschränkten Zugriff auf Verbindungsdaten haben.

Wenn die Politik bei der Bekämpfung von Kinderpornografie glaubwürdig agieren will, muss sie der Kripo auch das notwendige Personal und die rechtlichen Instrumentarien zur Bewältigung dieser nicht leichten Aufgabe zur Verfügung stellen!"

Redaktionelle Rückfragen richten Sie bitte an:
Michael Rupp, Landesvorsitzender, Tel. 0160/2617932 o. 0681/962-3024

Pressemitteilung als PDF

erstellt von BDK zuletzt verändert: 15.09.2010 10:45
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