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Family Camp

Pfingsten 2010 – BDK Family Camp auf Burg Wernfels: Es gibt sie – die BDK-Familie!

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Der Bund Deutscher Kriminalbeamter feierte nicht nur, er zelebrierte für seine Mitglieder, Freunde und Unterstützer über Pfingsten 2010 ein großes „Family Camp“. Hier gilt es gleich ganz vorne weg dem Verantwortlichen des Ausrichterteams Hubertus Harras und seinen Mitstreitern Harald Glaser, Armin Jakob, Peter Lehrieder und Walter Thurner einen ganz herzlichen und in Worte kaum zu fassenden großen Dank auszusprechen, für das, was letztlich über eine monatelange Vorbereitungszeit auf die Beine gestellt wurde. Ein weiteres ebenso wichtiges Lob gilt es aber auch allen anderen fleißigen und ständig präsenten Helferinnen und Helfern auszusprechen, die jetzt namentlich nicht genannt sind. Sie gewährleisteten die Abläufe an allen Veranstaltungs-punkten, denn zu tun gab es über das gesamte Pfingst-wochenende immer und überall etwas. Sie alle trugen so zu dem Gelingen dieser sensationellen BDK-Party bei.

Zitat aus einer E-Mail: „Die von Euch ausgerichteten Family-Camp-Tage auf der Burg Wernfels waren einfach grandios geplant, exzellent durchgeführt und profihaft begleitet.

Knapp 300 Kriminalistinnen und Kriminalisten mit Familien und Freunden im Schlepptau pilgerten, meist per Auto oder Motorrad, ein Wohnmobil wurde auch gesichtet, ins mittelfränkische Urlaubsgebiet bei Spalt. Die Burg Wernfels im waldreichen Rangau hoch über dem Rezattal, galt es zu erobern. Die romantische Ritterburg, von massiven Mauern umgeben, beherbergte im Mittelalter Bischöfe und Fürsten.

Über Pfingsten wurde die Burg zur Kriminalistenhochburg in der Republik.

Als Schirmherr für dieses BDK-Family-Event konnte der BDK den Ministerpräsident a.D. Dr. Günter Beckstein gewinnen. Dr. Beckstein besuchte die Veranstaltung selbstverständlich persönlich am Samstag zum zünftigen Frühshoppen mit bayerischer Livemusik im Burginnenhof. Zu unserer Freude besuchten uns auch Polizei- und Kripochefs aus der Region im Biergarten der Burg Wernfels.

Die teilnehmenden Family Camp Kriminalistinnen und Kriminalisten sind nicht nur Sachbearbeiter, Ermittler, Dienststellenleiter, Analytiker und Observanten, nein sie sind auch Oma, Opa, Papa, Mama, Onkel und Tante. Bewiesen wurde dies durch die hohe Zahl der teilnehmenden Kinder. Das jüngste Kind kam aus Hessen und war nur ein paar Monate alt. Ein richtig alter Mensch wurde auf der Burg nicht gesehen.

Über die gesamte Veranstaltungsdauer konnten wir in strahlende Kindergesichter blicken, denen man aber auch ansah, dass die eine oder andere gute Idee noch im Hinterkopf schwirrte und es lediglich galt, einen Verbündeten zu gewinnen, um die nächste Tat auszuhecken.

Die Kinder standen über die gesamte Veranstaltungsdauer nicht nur im Mittelpunkt, sie waren einfach überall dabei. Bei den vormittäglichen Frühschoppen im Biergarten der Burg war der Sitzplatz von Oma und Opa oder Papa und Mama lediglich der Ausgangspunkt zu den Erkundungen wie z. Bsp. bei der Kinderkriminalstation die von Freunden aus Hessen betreut wurde. Hier wurden ED-Behandlungen (Foto und Fingerabdrücke) durchgeführt und es konnte das alte kriminalistische Handwerk des Ausgipsens einer Schuheindruckspur erlernt werden. Wer dann gute Leistungen abliefert, wurde dort auch zum Kinderkriminalisten (mit Ausweis) ernannt.

Die gesamten Angebote für Spiel und Spaß können hier gar nicht im Einzelnen beschrieben werden. Ob es nun das Abseilen von der Burgmauer unter professioneller Anleitung war oder der Ausflug zum Erlebnisbauernhof „Von der Kuh bis zum Eis“, der Ausflug zur Pflugsmühle (Hinweis nur für Insider: Kartenlesen, Navigation und reale Straßen und Wege können manches mal von einander abweichen), der Besuch der Vogelinsel im Altmühlsee, die Erlebnisschifffahrt mit dem Trimaran auf dem Brombachsee oder die Geheimgangführung für Kinder in der Burg. Am Sonntag gastierte zudem die Verkehrspuppenbühne, Polizeimotorräder der Verkehrspolizei Nürnberg gab es zu bestaunen, Polizeihunde zeigten ihr Können und zwischendurch konnte auch noch die Hüpfburg mit Kletterturm in Angriff genommen werden. Immer gab es etwas neues zu entdecken. Die vielfältigen Aktivitäten und die Gutenachtgeschichten vor dem Zubettgehen in der Markgrafenstube sorgten dann für angenehmen Kindertiefschlaf. Das gefiel auch Mama und Papa.

Was wohl die meisten der Familycamper selten so erleben: Jeden Abend Showprogramm im Festsaal der Burg. Am Freitagabend brachten die „Fingerprints“, 4 Kriminalisten aus Augsburg, den Saal mit Rockmusik zum Kochen. In ihrem Repertoire hatten sie Eddy Cochran, Johnny Cash, Buddy Holly, Beatles, Rolling Stones, Eric Clapton, Hollies, CCR und und und. So wie man Krimscher (hochdeutsch: Kriminalisten) kennt, alle waren textsicher, hatten den richtigen Rhythmus in sich und trafen die Töne beim mitsingen wie selbstverständlich.

Gleiches gilt für die Show der Gruppe "Die Obercrimer“ (ausgesprochen: die Oberkraimer). Deren Repertoire reichte von Volksmusik und Schlager bis zu fetzigen Oldies und Ohrwürmern der Rockmusik. Die Musiker dieser Band sind alles Kriminalbeamte, das brachte die Jungs auf die Idee, sich den Bandnamen „Obercrimer“ zu geben.

Die fränkische Band „Midgard“ lieferte mit eigenen Stücken und Coversongs dann am Montag zum Abschluss noch einmal professionellen Rocksound.

Ein Erlebnis der besonderen Art war am Samstagabend der Sänger und Entertainer Marc O. Vincent. Nur zur Erinnerung, an diesem Abend wurde das Champions League Finale des FC Bayern München im Fernsehen übertragen. Der ein oder andere Fußballfan wackelte bei der Entscheidung setze ich mich vor den Fernseher oder soll es Showprogramm sein.

Um es vorweg zu nehmen, die Entscheidung pro Showprogramm war die bessere und nicht nur deshalb weil der FC Bayern das Endspiel verloren hat, sondern weil Marc O. Vincent ein sensationelles Feuerwerk von Musik, Tanz und Show abbrannte.

Er zog das Publikum sofort in seinen Bann. Er parodierte legendäre und aktuelle Musikstars angefangen bei Elvis Presley, Tom Jones und Frank Sinatra über Howard Carpendale, Peter Maffay und Wolfgang Petry bis zu Joe Cocker und viele viele andere.

Kaum zu glauben aber die 4 Stunden Programm vergingen wie im Fluge.

Es ist ja schwierig von einem Highlight zu berichten, wenn es doch mehrere davon gegeben hat. So stand der Sonntag ganz unter dem Thema „die Burg und deren Menschen im Mittelalter“. Am Nachmittag wurden die Ritter- und Feenhüte für den Abend gebastelt. Beim deftigen mittelalterlichen Spanferkelessen am Abend (an den Tischen galten die Manieren der Neuzeit) waren dann tatsächlich junge bildhübsche Burgprinzessinnen, verführerische Burgfräuleins und stolze und stattliche Burgritter in mittelalterlichen Trachten zu sehen.

Rechtzeitig kam auch die Nürnberger „BDK-Rockergruppe“ mit den Motorradfreunden aus Niedersachsen und Bayern von ihrer Ausfahrt zurück. Es soll eine sensationelle Tour durchs Altmühltal gewesen sein.

Während ein großer Teil der Campteilnehmer auf dem Brombachsee mit dem Trimaran unterwegs waren, wurde auf der Burg ein Wettbewerb der besonderen Art, die BDK-Olympiade veranstaltet. Dort galt es Wassereimer im Team zu transportieren, Treffsicherheit beim Torwandschießen zu zeigen, mit einem Rohrhammer Nägel in einem Holzklotz zu versenken, Hufeisen gezielt zu werfen und in Interaktionen Geschicklichkeit und Cleverness zu zeigen.

Eines darf nicht unerwähnt gelassen werden. Die Crew um Hubertus Harras hatte auch die für den BDK bekanntlich „guten Verbindungen nach oben“ genutzt, um strahlendes Sommerwetter während des gesamten Pfingstwochenendes zu ordern. Die ersten Mutigen stürzten sich in die Fluten des beheizten Swimmingpools, der zu den Ausstattungsannehmlichkeiten der Burg Wernfels gehört. Burg Wernfels ist nicht nur Jugendherberge, sondern auch Tagungs- und Schulungszentrum und ein moderner Hotelbetrieb.

Das BDK Organisationsteam des Family Camp 2010 hatte unter dem Motto: „Feiern, kennen lernen, Erholung und Freude für alle“ eingeladen. Es sollte den Funktionärsfamilien nicht nur ein kleiner Ausgleich für den vielerlei Verzicht geboten werden, sondern es sollten auch die Familien von Kriminalbeamten, deren Freunde und Unterstützer miteinander gemeinsame Erholungstage genießen. Darüber hinaus sollte das „Family Camp“ dazu dienen, die Verbandskultur zu fördern und eine bejahende Darstellung des BDK nach Außen und Innen zu bewirken.

Nimmt man diese Vorgaben als Maßstab kann man konstatieren: BDK, Soll erfüllt! Ein rundum gelungenes Event und ein absolutes Aushängeschild für den Bund Deutscher Kriminalbeamter!

Die Highlights des BDK-Family-Camp-2010 gibt es auch auf auch auf DVD (Preis: € 10,-). Bestellungen bitte direkt an: harald.glaser@bdk.de

erstellt von BDK zuletzt verändert: 09.09.2010 22:17
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