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Internationale Kriminalität und ihre Umschlagplätze

4. Fachtagung Kripo International des Bundes Deutscher Kriminalbeamter
27. und 28. April 1978 in Kiel

Die Fachtagung sollte mit dazu dienen, das Bewusstsein dafür zu wecken, dass die Verbrechensaufklärung und -verhütung in einer Zeit, in der in West-Europa Ländergrenzen von jedem Bürger und damit auch von jedem Kriminellen ohne Schwierigkeiten überwunden werden können, die übernationale Zusammenarbeit der Kriminalpolizeien besondere Bedeutung hat.

Die einzelnen Referate und Diskussionsbeiträge ließen dann auch mehr als deutlich erkennen, wie notwendig die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit ist. Sie ließen aber. auch erkennen, welche immensen Schwierigkeiten trotz guten Willens überwunden werden müssen. Solche Schwierigkeiten abzubauen oder doch zumindest Möglichkeiten für einen Abbau aufzuzeigen, war eine der Aufgaben der Tagung.

Stellt man gegenüber, dass der internationale Rechts- brecher durchaus keine Kommunikationsschwierigkeiten hat und seine Methoden sehr schnell im Ausland vermittelt, scheint es schon deshalb erforderlich, jede nur denkbare Möglichkeit auszunutzen, möglichst viele Kriminalbeamte auch mit der internationalen Kriminalitätsentwicklung vertraut zu machen.

Besonders interessant und lehrreich waren bei der diesjährigen Veranstaltung "KRIPO INTERNATIONAL" die in Referaten aufgezeigten Probleme des internationalen Rauschgifthandels, des Waffenhandels und des Terrorismus.

Referate:

Die Rauschgiftsituation in Dänemark und den anderen skandinavischen Ländern in den letzten Jahren
Pedro Gauguin, Leiter der Rauschgiftabteilung Kopenhagen

International organisierter Illegaler Waffenhandel

Hagen Saberschinsky, Kriminaloberrat, Bundeskriminalamt Wiesbaden

Tatmitteldatenzentren als Filter und Vorfeld der materiellen Beweisführung
Hans Fernstadt, Kriminaldirektor, Bundeskriminalamt Wiesbaden

Verwahrortbestimmung am Beispiel des Falles Schleyer
Lutz Brennecke, Kriminaloberrat, Bundeskriminalamt Wiesbaden

Zukunftsorientierte Bekämpfung der überregionalen und internationalen Kriminalität - Voraussetzungen, Konsequenzen - Bandenkriminalität und krimineller Organisationen
Peter Jansen, Kriminalhauptkommissar, Kriminalpolizeiamt Kiel

Moderne Formen von Gruppenkriminalität und Konsequenzen für kriminalpolizeiliche Ermittlungen

Professor Hans-Jürgen Kerner, Universität Hamburg

Terrorismus in den Niederlanden

Harm W. De Buer, Commissaris van Hijkspolite CR, Niederlande

Logistik der Terroristen in der Bundesrepublik Deutschland

Gerhard Boeden, Abteilungspräsident, Bundeskriminalamt Bonn-Bad Godesberg

Ausführliche Berichterstattung siehe "der kriminalist" Nr. 6-10/1978

erstellt von BDK zuletzt verändert: 02.11.2015 23:23
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