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Moderne Identifizierungsmethoden - internationales Netz gegen Kriminelle

15. Kripo International Fachveranstaltung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter
04. - 05. November 2003 in Leipzig

Eine wirkungsvolle Kriminalitätsbekämpfung ohne zeitgemäße, modernste Identifizierungsmöglichkeiten ist nicht mehr denkbar. Wo steht die deutsche Polizei heute im internationalen Vergleich mit welchen Möglichkeiten und wohin geht der Weg? 100 Jahre Fingerabdruck ist eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Der Finger- und/oder Handflächenabdruck alleine reicht aber nicht mehr aus. Die Verwendung und der Abgleich biometrischer Daten (z. B. in Ausweispapieren oder Zugangskontrollen) schreitet unaufhaltsam voran, eröffnet völlig neue Möglichkeiten und die neue genetische Identifikation (DNA) ist von unvorstellbarer Bedeutung für die Strafverfolgung. Der Humanist und Staatsmann Wilhelm von Humboldt formulierte vorausschauend bereits vor mehr als 200 Jahren: Sicherheit ist Voraussetzung für Freiheit.

Als Vertreter für seinen verhinderten Innenminister erklärte Helmut Spang, Inspekteur der Polizei Sachsen, in seinem bemerkenswerten Grußwort, dass die von verschiedenen Seiten an die Wand gemalten Horrorszenarien im Zusammenhang mit dem polizeilichen Einsatz der DNA-Analyse jeglicher Grundlage entbehren. Es ist absolut unerklärlich und unverständlich, wie mit 16 Zahlenkombinationen in der BKA-Datei - und das ist alles, was nach der DNA-Untersuchung bleibt - was mit diesen 16 Zahlenkombinationen über Charakterstruktur, Körpermerkmale und Geistesmerkmale des Untersuchten ausgesagt werden soll. Wer in diesem Zusammenhang vom "Gläsernen Menschen" spricht, hat entweder keine Ahnung oder argumentiert wider besseres Wissen.

Referate:

100 Jahre Daktyloskopie - Versuch einer Standortbestimmung
Sabine Wenningmann, BKA, Wiesbaden

Biometrische Möglichkeiten der modernen Personenidentifizierung - Sachstand und Ausblick
Dr. Manfred Bromba, Siemens AG

Interpols internationales DNA-Datenbankprojekt
Werner Schuller, Interpol, Lyon

Kriminalpolizeiliche Analyse zur operativen Unterstützung und strategischen Ausrichtung
Dirk Nonninger, Europol, Den Haag

Die Bedeutung der Täterprofilerstellung im Rahmen der kriminalpolizeilichen Aufklärungsarbeit
Dr. Thomas Müller, österreichisches Bundeskriminalamt, Wien

Anthropologische Identifizierungsmöglichkeiten
Kerstin Kreutz, Universität Gießen

Ausführliche Berichterstattung siehe "der kriminalist" Nr. 12/2003

erstellt von BDK zuletzt verändert: 02.11.2015 23:20
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