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EU-Erweiterung und Kriminalitätsentwicklung

16. Kripo International Fachveranstaltung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter
01. - 02. April 2004 in Frankfurt (Oder)

Der Beitritt von 10 neuen Mitgliedsstaaten, nämlich der von Polen, der Tschechischen Republik, Estland, Lettland, Litauen, der Slowenischen Republik, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern in die Europäische Union, somit von ca. 74 Millionen Menschen stand unmittelbar bevor (01.05.2004).

Im Vorfeld dieses Ereignisses wurden heftige Debatten über die zu erwartenden Konsequenzen, gerade auch für den Bereich der Kriminalitätsentwicklung / Kriminalitäts- bekämpfung geführt. Während einerseits nur freundlichste Szenarien propagiert wurden, malten andere buchstäblich "den Teufel an die Wand" und befürchteten, dass ganze Heerscharen osteuropäischer Krimineller sozusagen per Knopfdruck die westeuropäischen Staaten überfluten würden. Was lag also näher, als genau einen Monat vor diesem Ereignis, nämlich am 01. und 02. April eine Fachtagung des BUND DEUTSCHER KRIMINALBEAMTER zu veranstalten, um die voraussichtliche Entwicklung unter Fachleuten aus dem In- und Ausland genauer unter die Lupe zu nehmen. Und dies an einem Ort, der dem Thema kaum näher sein könnte: In Frankfurt/Oder, direkt neben der Autobahn.

Die Schirmherrschaft übernommen hatte die Ministerin für Justiz und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Frau Barbara Richstein.

Nicht weniger als zehn fachkundige Referenten äußerten ihre Einschätzungen zu den gegenwärtigen und ggf. künftig sich vielleicht ändernden Kriminalitätsphänomenen:

 

  • Ingmar Weitemeier, Direktor des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern
  • Max Ratzei, Leiter der Abteilung Organisierte und Allgemeine Kriminalität im Bundeskriminalamt (BKA)
  • Uwe Kranz, Ltd. Ministerialrat und Projektleiter von "East European Organised Crime" bei Europol, Den Haag
  • Dr. Michael Fertig, Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsinstitut, Essen
  • Peter Holzem, Ltd. Polizeidirektor und Amtsleiter des Bundesgrenzschutzamtes Frankfurt/Oder
  • Hartmut Lietsch, Leiter der Deutsch-Polnischen Verbindungsstelle im Polizeipräsidium Frankfurt/Oder
  • Ryszard Szklany, Botschaftsrat von der Botschaft der Republik Polen
  • Prof. W. Kramarenko, Hochschule der Polizei in Kaliningrad
  • Prof. Dr. Gerhard Wolf, Professor für Strafrecht an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder, gemeinsam mit seiner polnischen Doktorandin, Frau Katarzyna Wojdalska

 

Referate:

Eine neue Völkerwanderung? - Voraussichtliche Migrationsbewegungen im Laufe der EU-Osterweiterung

Offene Grenzen auch für Kriminelle - Kriminalitätsprognose und Antworten

Zusammenarbeit des BKA mit den Beitrittsstaaten der DU in der Kriminalitätsbekämpfung

EU-Mitglied Polen - Sicherheitslage und Konzepte der polnischen Sicherheitslage und Konzepte der polnischen Sicherheitsbehörden

Europa ohne Grenzen - was macht der Bundesgrenzschutz? Aufgabenfeld und Perspektiven

Die deutsch-polnische Zusammenarbeit am Beispiel Frankfurt (Oder)

Welche Sicherheitsstandards braucht ein geeintes Europa?

Die Kriminalitätslage im Grenzgebiet - Zustand und Ausblick

Politische, soziale, wirtschaftliche Probleme der EU-Erweiterung - insbesondere für Russland und Kaliningrad

Europol - Struktur, Aufgaben und Perspektiven (unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Situation in der Bekämpfung der osteuropäischen OK)


Ausführliche Berichterstattung siehe "der kriminalist" Nr. 06/2004

erstellt von BDK zuletzt verändert: 02.11.2015 23:21
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