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11.12.2016
Künstliche Intelligenz (KI) ist nach dem Internet of Things „das nächste große Ding“. KI ist keine Fiktion, sondern mittlerweile allgegenwärtig: sie steuert Autos und Armbanduhren, Fernseher und Thermostate, Fahrradbremsen und Fotoapparate, Flugzeuge und Killerdrohen. In der Finanzwelt wickelt sie Milliardengeschäfte autark ab und in Operationssälen führt sie das Skalpell. KI hat unbestreitbar positive Aspekte für unsere Gesellschaft, aber auch drohende, ja lebensgefährlichen Risiken aufgrund der globalen Vernetzung für die Menschheit. Intellektuelle und Wissenschaftler warnen mehr als deutlich vor einer unkontrollierbaren KI. Man muss sich die KI aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, so die Digitalisierung unserer Gesellschaft und die Bedeutung von Big Data, vernetzten Häusern und Städten, digitalem Cyberkrieg mit intelligenten Robotersoldaten und von Spionen. KI ist aber auch ein Thema für die Justiz und die Sicherheitsbehörden! KI wird die Kriminalität und die Ermittlungsmöglichkeiten im digitalen Raum nochmals verändern. Ölfirmen lassen heute schon ihre Gelände und Pipelines von autarken Drohnen überwachen. Es gibt bereits heute relativ autarke Wachroboter. Werden sie bald auch bei uns Streife laufen? Anstelle von menschlichen Polizisten? Es gibt bereits KI, die rechtliche Sachverhalte bewerten kann, dabei ein viel größeres Wissen als jeder Staatsanwalt oder Richter besitzt und schon heute in einigen Rechtsanwaltskanzleien eingesetzt wird. Wird KI auch bald der bessere Vernehmungsbeamte sein? Alles keine Utopie mehr und längst in der Erprobungsphase in der realen Welt. Auch die Stichworte „private Datenkraken“ und „staatliche Überwachung“ müssen beleuchtet werden. Führende KI-Forscher fordern, dass wir Mittel und Wege finden müssen, diese bereits entfesselte Superintelligenz wieder zu zähmen oder zumindest dafür zu sorgen, dass sie uns nicht vernichtet. KI ist schon jetzt ein Thema, gerade für Polizisten, Juristen, Journalisten und Politiker sowie für all diejenigen, die sich noch nicht weiter mit KI und deren Risiken beschäftigt haben.
Diskutieren sie mit uns und den Referenten, u.a. mit
- Dr. Thomas de Maizière (Bundesminister des Innern)
- Joachim Stark (IBM), Jay Tuck (US-Sicherheitsexperte, Journalist, Fernsehproduzent und Buchautor)
- Gerhard Hantschke (Abteilungsleiter Internationale Koordination, Bildungs-/Forschungszentrum (IZ) im Bundeskriminalamt)
- Dr. Sirko Straube (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz - DFKI).
Hier finden sie alles weitere zum Programm und zu den Referenten: www.berliner-sicherheitsgespraeche.de
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