BDK beim Tag der offenen Tür
18.09.2026
Der Platz, den die Regie der Polizeiakademie dem BDK zugelost hatte – versteckt in zweiter Reihe und hinter Bäumen –, war zunächst alles andere als ideal. Und dennoch zog das rote BDK-Zelt beim Tag der offenen Tür der Polizei Berlin zahlreiche bekannte und neue Gesichter an.
Gleich am frühen Morgen schaute Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik Meisel beim BDK vorbei. Natürlich war der aktuelle Stand des Projekts zur Reform der Kripo-Organisationsstruktur „Strategie Kriminalitätsbekämpfung im Wandel“ (SKW) ein Gesprächsthema. Ebenso ging es um die Frage einer intensiveren Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität im Rahmen der BAO Ferrum. Ein erneuter Austausch zu diesen Themen an anderer Stelle wurde verabredet.

Nach weiteren Vertreterinnen und Vertretern der polizeilichen Führungsebene erschien auch Innensenatorin Iris Spranger am BDK-Stand. Dem familiären Charakter des Tages entsprechend fand das teils vertrauliche Gespräch zwischen ihr und dem Landesvorsitzenden Marco Schmidt beim gemeinsamen Essen einer Bratwurst statt. Die schwere Kost des noch immer ausstehenden Reparaturgesetzes infolge der durch das Bundesverfassungsgericht festgestellten verfassungswidrig zu niedrigen Beamtenbesoldung konnte dabei jedoch ebenso wenig ausgespart werden wie die diesbezügliche Stimmungslage der Berliner Beamtinnen und Beamten.
Dies setzte sich bei den nachfolgenden Gesprächen unter anderem mit dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Burkard Dregger, und seinem Pendant in der SPD-Fraktion, Martin Matz, fort. Darüber hinaus ging es um konkrete kriminalpolitische Themen, beispielsweise um Forderungen nach einer konsequenteren Anwendung des geltenden Ausländerrechts bei sich unerlaubt in Berlin aufhaltenden ausländischen Straftätern.

Allen Politikerinnen und Politikern waren die Strapazen des Wahlkampfes für die am folgenden Sonntag stattfindenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus deutlich anzusehen. So wurden die leichte Abgeschiedenheit des Ortes und die von den BDK-Vertretern geschaffene unaufgeregte Atmosphäre offensichtlich als kleine Gesprächs- und Erholungsoase wahrgenommen, an der man sich gerne etwas länger aufhielt.
Erfreulich waren nicht zuletzt die Besuche von Mitgliedern und Freunden des BDK - ebenso wie das Interesse junger Berufsinteressentinnen und -interessenten sowie Berufsanfängerinnen und -anfänger am Berufsbild der Kriminalpolizei und an einer Mitgliedschaft im BDK.
Besonders freuten sich der Landesvorsitzende und sein Stellvertreter Pascal Kaun über die Unterstützung durch eine Kommissarsanwärterin, die sich ebenfalls in ihrer Freizeit am BDK-Stand engagierte.