"Best-of" Rechtsmedizin
20.09.2026
Hierbei wurden durch ihn die Grundsätze der Wundmorphologie, der Leichenschau sowie der Tatortarbeit im Zusammenspiel zwischen Tatortgruppe, Kriminaldauerdienst und den Fachdezernaten anschaulich dargestellt. Vor allem die Echtfälle, die teilweise im Saarland bearbeitet wurden, erbrachten die Möglichkeit, die kurz zuvor erklärte "Theorie" direkt mit Realitätsbezug zu veranschaulichen.
Als Highlight der Veranstaltung durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Versuche durchführen: in einem ersten Experiment durfte ein Stichwerkzeug der Wahl ausgewählt und so viele Stiche wie möglich in 30 Sekunden auf einen Styrodur-Schweinehaut-Dummy durchgeführt werden. (Der Tagesbeste landete erstaunliche bzw. beängstigende 117 Stiche). Im zweiten Experiment wurde deutlich, wie lange Blut sich an z.B. Wollsocken hält und auf dem Boden Spuren hinterlassen kann. Schließlich durfte im dritten Experiment "Dexter" gespielt werden. Mit einer umgebauten Rattenfalle wurden verschiedene Blutspurenmuster mit verschiedenen Intensitäten und Richtungen erzeugt. Anschließend wurden die Ergebnisse nebeneinander gelegt und durch den Experten erläutert.
Für das leibliche Wohl war natürlich gesorgt, so konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Lebkuchen, Kaffeestückchen und Pizza zwischendurch stärken.
Es gab durchweg positives Feedback, glückliche Veranstalter und einen zufriedenen Referenten, der gerne wiederkommen würde. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an das Rechtsmedizinische Institut der Universität des Saarlandes für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.
