Mit Vorratsdatenspeicherung gegen kriminelle Banden

31.01.2015

Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle nehmen seit Jahren zu. Nicht nur der materielle Schaden wiegt schwer, sondern auch die psychische Belastung für die Betroffenen. Angesichts dieser Entwicklung lotete die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einem Fachgespräch mit Experten aus, wie man dem Problem wirksam begegnen kann.
Mit Vorratsdatenspeicherung gegen kriminelle Banden

Einbrüche und Autodiebstähle sind laut Stefan Michel vom Bundeskriminalamt (BKA) Massendelikte. Seit 2009 steigen die Zahlen in der Einbruchstatistik - vor allem in Großstädten wie Hamburg, Bremen und Berlin sowie entlang der Fernstraßen. Stefan Michel ist Kriminaldirektor im BKA. Er beschäftigt sich mit Wirtschafts-, Finanz- und Eigentumskriminalität. Bei den Autodiebstählen sei das Niveau zwar gleichbleibend, sagt der BKA-Experte, doch die Schadenssumme steige: „Es werden immer hochwertigere Fahrzeuge entwendet“. 

Den Anstieg der Zahlen von Wohnungseinbrüchen und Autodiebstählen führte Michel vor allem auf „reisende Täter“ zurück. Kriminelle Banden aus Ost- und Südosteuropa, die international agieren, aber auf Einheimische zurückgreifen, die sie logistisch unterstützen. Der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, nannte als Täter außerdem „klassische Einbrecher“ aus dem Wohnumfeld. So etwa Jugendliche, die Geld für Smartphones und Markenklamotten benötigten, sowie Spiel- oder Drogensüchtige, die sich Geld für ihre Sucht beschaffen müssten...

Hier geht es zum Originalartikel: www.cducsu.de