Neujahrsgruß Bundespolizei/Zoll - Gespräche mit der Innenpolitik
11.01.2026
Der Jahreswechsel ist traditionell ein Moment des Innehaltens – und zugleich der Blick nach vorn auf das, was uns erwartet. Auch 2026 wird für die Angehörigen von Bundespolizei und Zoll kein Jahr der Entlastung werden. Umso wichtiger ist es, Entwicklungen offen zu benennen, Erwartungen realistisch einzuordnen und Euch über unsere aktuellen Themen und Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
und wieder mal ein Jahreswechsel. Es ist schon erstaunlich mit welch rasender Geschwindigkeit die Zeit vergeht. Ich könnte jetzt schreiben was 2025 alles passiert ist und wie sehr Ihr alle dienstlich gefordert wurdet oder wie unsere Behörden einmal mehr maximal belastet waren.
Ich wünschte, ich könnte Euch versichern, dass 2026 alles besser wird und dass wir uns endlich wieder ruhigeren Fahrwassern zuwenden können. Aber nein, das kann ich nicht. Die Angehörigen von Bundespolizei und Zoll werden in diesem Jahr erneut in einem Umfeld arbeiten, das von Unsicherheit, politischen Spannungen und steigenden Erwartungen geprägt ist.
Die volatile geopolitische Lage, die steigenden Anforderungen an Grenz- und Migrationsmanagement, Digitalisierung und technische Modernisierung, organisatorische und gesellschaftliche Erwartungen sowie Personal- und Ressourcenfragen dürften uns weiterhin stark fordern. Insgesamt stehen Bundespolizei und Zoll vor einem Jahr, das hohe Professionalität, Flexibilität und Resilienz verlangt — und gleichzeitig politische Klarheit, die leider nicht immer gegeben ist.
Die Kriminalistinnen und Kriminalisten der Bundespolizei warten nicht mehr auf das Christkind, aber sicher auf die Ergebnisse der Projektgruppe „Kriminalitätsbekämpfung BPOL“ und darauf ob und wie die Vorschläge dann auch tatsächlich von der Behörde umgesetzt werden. Wir sind sehr neugierig und werden uns im Februar noch einmal mit der Projektleitung zusammensetzen.
Auch unsere Mitglieder beim Zoll warten, ebenfalls nicht mehr auf ein weihnachtliches Wunder, aber ganz sicher auf die Ergebnisse „ihrer“ anstehenden Organisationsreform. Auch hier werden wir uns gemeinsam mit unserem Vorstandskollegen Stefan Muhr entsprechenden Gesprächen und Diskussionen stellen. Damit wollen wir direkt im Januar loslegen.
Aber trotz meines eher düsteren Ausblicks auf 2026 solltet Ihr den noch zarten Beginn des neuen Jahres mit euren Freunden und Familien genießen.
und wieder mal ein Jahreswechsel. Es ist schon erstaunlich mit welch rasender Geschwindigkeit die Zeit vergeht. Ich könnte jetzt schreiben was 2025 alles passiert ist und wie sehr Ihr alle dienstlich gefordert wurdet oder wie unsere Behörden einmal mehr maximal belastet waren.
Ich wünschte, ich könnte Euch versichern, dass 2026 alles besser wird und dass wir uns endlich wieder ruhigeren Fahrwassern zuwenden können. Aber nein, das kann ich nicht. Die Angehörigen von Bundespolizei und Zoll werden in diesem Jahr erneut in einem Umfeld arbeiten, das von Unsicherheit, politischen Spannungen und steigenden Erwartungen geprägt ist.
Die volatile geopolitische Lage, die steigenden Anforderungen an Grenz- und Migrationsmanagement, Digitalisierung und technische Modernisierung, organisatorische und gesellschaftliche Erwartungen sowie Personal- und Ressourcenfragen dürften uns weiterhin stark fordern. Insgesamt stehen Bundespolizei und Zoll vor einem Jahr, das hohe Professionalität, Flexibilität und Resilienz verlangt — und gleichzeitig politische Klarheit, die leider nicht immer gegeben ist.
Die Kriminalistinnen und Kriminalisten der Bundespolizei warten nicht mehr auf das Christkind, aber sicher auf die Ergebnisse der Projektgruppe „Kriminalitätsbekämpfung BPOL“ und darauf ob und wie die Vorschläge dann auch tatsächlich von der Behörde umgesetzt werden. Wir sind sehr neugierig und werden uns im Februar noch einmal mit der Projektleitung zusammensetzen.
Auch unsere Mitglieder beim Zoll warten, ebenfalls nicht mehr auf ein weihnachtliches Wunder, aber ganz sicher auf die Ergebnisse „ihrer“ anstehenden Organisationsreform. Auch hier werden wir uns gemeinsam mit unserem Vorstandskollegen Stefan Muhr entsprechenden Gesprächen und Diskussionen stellen. Damit wollen wir direkt im Januar loslegen.
Aber trotz meines eher düsteren Ausblicks auf 2026 solltet Ihr den noch zarten Beginn des neuen Jahres mit euren Freunden und Familien genießen.

Bericht aus Berlin
Nicht nur bei uns, auch in der Bundespolitik ist es in diesen Zeiten hektisch. Trotzdem haben sich dankeswerterweise die Innenpolitiker von CDU, CSU und SPD für den BDK Verband BPOL/Zoll ein wenig Zeit genommen.
Los ging es am Dienstag, den 16.12 mit dem Vorsitzenden des Innenausschusses und Berichterstatter zum Bundespolizeigesetz der CDU Fraktion, MdB Josef Oster.
Los ging es am Dienstag, den 16.12 mit dem Vorsitzenden des Innenausschusses und Berichterstatter zum Bundespolizeigesetz der CDU Fraktion, MdB Josef Oster.
Am Donnerstag, den 18.12. folgten die MdB Siegfried Walch (CSU) und Sebastian Fiedler(SPD).
Die Zeit war bei allen knapp bemessen und so drehten sich unsere Gespräche fast ausschließlich um das neue Bundespolizeigesetz. Die erste Lesung hierzu fand im Übrigen am 18.12 statt. Insbesondere die Position des BDK zur Klarstellung der repressiven Zuständigkeit stieß dabei grundsätzlich auf Interesse. Alle Gesprächspartner zeigten sich offen dafür, die im derzeitigen Entwurf zu große und auch nicht praxisgerechte Beschränkung der Zuständigkeit im §13 noch einmal anzupassen. Wir bleiben bei unserer Linie: Die Bundespolizei sollte überall wo sie präventiv zuständig ist auch repressiv zuständig sein.
Daneben wurden natürlich auch die immer wiederkehrenden Themen der Einführung einer kriminalpolizeilichen Ausbildung sowie die organisatorische Schaffung einer eigenständigen Säule Kriminalitätsbekämpfung in der Bundespolizei besprochen.
Die Zeit war bei allen knapp bemessen und so drehten sich unsere Gespräche fast ausschließlich um das neue Bundespolizeigesetz. Die erste Lesung hierzu fand im Übrigen am 18.12 statt. Insbesondere die Position des BDK zur Klarstellung der repressiven Zuständigkeit stieß dabei grundsätzlich auf Interesse. Alle Gesprächspartner zeigten sich offen dafür, die im derzeitigen Entwurf zu große und auch nicht praxisgerechte Beschränkung der Zuständigkeit im §13 noch einmal anzupassen. Wir bleiben bei unserer Linie: Die Bundespolizei sollte überall wo sie präventiv zuständig ist auch repressiv zuständig sein.
Daneben wurden natürlich auch die immer wiederkehrenden Themen der Einführung einer kriminalpolizeilichen Ausbildung sowie die organisatorische Schaffung einer eigenständigen Säule Kriminalitätsbekämpfung in der Bundespolizei besprochen.

Im Bild Tibor Rumpf und unser ehemaliger Bundesvorsitzender Sebastian Fiedler
Tibor und ich wünschen Euch allen ein hoffentlich einigermaßen friedliches neues Jahr 2026. Wir tragen gerne dazu bei.
