Projekt: Weiterentwicklung der Kriminalpolizei - da bewegt sich was

21.10.2022

Am 20.10. war der BDK MV (vertreten duch Marco Limbach und Eike Bone-Winkel) zu einem Abschlussgespräch des Projektes "Weiterentwicklung der Kriminalpolizei" in das Innenministerium Schwerin eingeladen.
Kriminalpolizei

Zunächst möchten wir uns bei den Projektverantwortlichen für die dauerhaften Einladungen und Gespräche, aber vor allem für das riesige Engagement bei dieser Mammutaufgabe bedanken. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Ist-Stand der Kriminalpolizei im Land erhoben. Hierzu wurden zahlreiche Mitarbeitende befragt, umfangreiche Daten erfasst und ausgewertet und viel zu Papier gebracht.

So weit wir uns erinnern, ist dieses Projekt auch das erste in dieser Art, welches sich mit dem Innenleben unserer Organisation beschäftigt hat. Wir hoffen, dass dies nur ein Auftakt war und weitere Teile der Landespolizei ebenfalls die Chance nutzen, sich einmal über Arbeitsabläufe und Prozesse auszutauschen.

Aus Sicht des BDK Landesverbandes sind die Ergebnisse wenig überraschend. Dass es an vielen Stellen innerhalb der Kripo hakt und klemmt, wissen wir aus den zahlreichen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen. Dass der Abschlussbericht natürlich auch Vorschläge machen wird, was zu ändern wäre, um effektiver und zufriedener arbeiten zu können, begrüßen wir außerordentlich. Es ist auch damit zu rechnen, dass diese anstehenden Veränderungen nicht allen gefallen und somit auch auf Kritik stoßen wird. Fakt ist jedoch, dass die Kripo nicht auf Höhe der Zeit arbeitet, die Digitalisierung in den Kinderschuhen steckt, eine teils immens hohe Belastung herrscht, uneinheitliche Ausstattung existiert und das Personal viel zu knapp ist. Daher müssen aus unserer Sicht dringend Veränderungen geschehen, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle weh tun wird.

Bis der Abschlussbericht finalisiert ist, wird es noch ein wenig dauern. Der BDK geht davon aus, dass der Bericht zeitnah für alle Mitarbeitenden veröffentlicht wird und die vorgeschlagenen Maßnahmen priorisieren und letztendlich umgesetzt werden.

Der geschäftsführende Landesvorstand