Vier Jahre, die die Kriminalpolizei verändert haben

20.08.2026

Der bevorstehende Landesdelegiertentag am 8. und 9. September bietet nicht nur Gelegenheit, den Blick nach vorne zu richten. Er ist auch Anlass, auf die vergangenen vier Jahre zurückzublicken – auf eine Zeit, in der der BDK NRW zahlreiche kriminalfachliche Themen auf die politische Agenda gesetzt und entscheidende Verbesserungen für die Kriminalpolizei erreicht hat.

Kriminalpolizeiliche Spezialisierung zurückgeholt

Nach fast drei Jahrzehnten beharrlicher Überzeugungsarbeit wurde die kriminalfachliche Schwerpunktsetzung an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen wieder eingeführt. Damit wird die Kriminalpolizei künftig wieder gezielter ausgebildet. Diese Entscheidung stärkt die Qualität der Ermittlungsarbeit, fördert kriminalfachliche Kompetenzen bereits im Studium und ist ein Meilenstein für die Zukunft der Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen. Was lange als nicht umsetzbar galt, ist heute Realität.

Direkteinstieg durchgesetzt

Mit der Einführung des Direkteinstiegs in die Kriminalpolizei konnte eine weitere langjährige Kernforderung des BDK NRW verwirklicht werden. Über viele Jahre hat sich der BDK dafür eingesetzt, den Zugang zur Kripo an den tatsächlichen Anforderungen moderner Ermittlungsarbeit auszurichten. Künftig können Nachwuchskräfte ihren kriminalpolizeilichen Berufsweg deutlich früher einschlagen und ihre Kompetenzen von Beginn an gezielt entwickeln. Das stärkt die Attraktivität der Kriminalpolizei und trägt dazu bei, qualifizierte Nachwuchskräfte langfristig zu gewinnen.

Kriminalfachliche Forderungen politisch verankert

Der BDK NRW hat seine kriminalfachliche Expertise in zahlreiche politische Gespräche, Anhörungen und Stellungnahmen eingebracht. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat sich wiederholt Forderungen angeschlossen, die der BDK seit Jahren vertritt. Dazu gehören die Stärkung der Kriminalpolizei, die Modernisierung kriminalpolizeilicher Strukturen, eine zeitgemäße Ausstattung sowie die Weiterentwicklung kriminalfachlicher Arbeitsbedingungen. Kriminalpolizeiliche Themen haben dadurch einen deutlich höheren Stellenwert in der politischen Diskussion erhalten.

Fachkarrieren gestärkt

Kriminalpolizeiliche Arbeit erfordert hochqualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten. Der BDK hat sich deshalb konsequent für bessere Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten eingesetzt. Ziel bleibt eine Laufbahn, in der kriminalfachliche Kompetenz anerkannt, gefördert und entsprechend bewertet wird. Der BDK hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bedeutung kriminalfachlicher Expertise heute stärker wahrgenommen wird als noch vor wenigen Jahren.

Rahmenbedingungen nachhaltig verbessert

Eine leistungsfähige Kriminalpolizei braucht mehr als engagierte Beschäftigte. Sie benötigt moderne Ermittlungswerkzeuge, leistungsfähige IT, ausreichendes Personal und eine hochwertige Aus- und Fortbildung. Der BDK NRW hat diese Themen kontinuierlich gegenüber Politik und Behördenleitungen vertreten und damit entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung der Kriminalpolizei gesetzt.

Eine starke Kriminalpolizei braucht eine starke Interessenvertretung

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass kriminalfachliche Verbesserungen nicht von selbst entstehen. Sie müssen fachlich vorbereitet, politisch begleitet und mit Beharrlichkeit durchgesetzt werden.

Erfolge sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis einer Interessenvertretung, die kriminalfachliche Themen beharrlich verfolgt, fachlich überzeugend argumentiert und politische Verantwortungsträger überzeugt. Die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre zeigen deutlich, wer kriminalfachliche Anliegen nachhaltig vorangebracht hat.

Mit diesem Anspruch geht der BDK NRW auch in den Landesdelegiertentag am 8. und 9. September – kriminalfachlich kompetent, politisch engagiert und mit einem klaren Ziel: die Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken.

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Nordrhein-Westfalen
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